Rheuma (griechisch: "fließender Schmerz") ist ein Oberbegriff für 300-400 Krankheitsbilder, die in jedem Lebensalter auftreten kön- nen. Sie lassen sich in vier Haupt- erkrankungsgruppen unterteilen.

Die Entzündung betrifft viele Ge- lenke oder auch Organe gleich- zeitig. Betroffene fühlen sich all- gemein krank und matt. Beispiele sind:
Rheumatoide Arthritisauch: chronische Polyarthritis
Sie sind weit verbreitet. Die Folge sind Schäden des Gelenkknorpels und damit verbunden Schmerzen und eine Einschränkung der Be- weglichkeit. Häufig tritt ein Ver- schleiß der Bandscheiben auf. Be- kanntestes Beispiel hierfür ist die Arthrose
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Dies ist die größte Gruppe unter den rheumatischen Erkrankungen. Die Beschwerden werden durch die Überlastung von Muskeln und die Reizung von Sehnen und anderen Weichteilgeweben hervorgerufen. Ein ausgeprägtes Beispiel ist das Fibromyalgie-SyndromChronisches Schmerzsyndrom mit generalisierten Schmerzen an Sehnenansätzen und Muskeln, die auf Druck oder bei Bewegung auslösbar sind, aber auch spontan bestehen können. Sie werden begleitet von vegetativen und funktionellen Störungen (Leistungsschwäche, rasche Ermüdbarkeit, Herz-, Magen-, Darmbeschwerden, Migräne, Depression u.a.) und werden häufig verstärkt durch Stress-Situationen und psychische Störungen. Meist besteht eine deutlich gesteigerte Schmerzempfindlichkeit. Auffällig ist das Fehlen nachweisbarer entzündlicher Veränderungen. Die Behandlung ist sehr aufwändig und besteht in Krankengymnastik, eigenen gymnastischen Übungen, Wärme-Wassertherapie, Entspannungsübungen, evtl. auch Psychotherapie. Medikamente nur begleitend (analgetisch, antidepressiv). Therapieempfehlung s. Leitlinie.
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