Am 17. März fand in der Universitätsklinik Freiburg
der 6. Deutsche Sjögren-Tag statt. veranstaltet von der
Uniklinik, der Rheuma-Liga Baden-Württemberg und
dem Sjögren-Netzwerk.
Über 250 Betroffene aus ganz Deutschland waren da.
Großes Auditorium
Ärzte der Fachrichtungen Immunologie, Augenheilkunde,
HNO-Heilkunde, Gynäkologie, Pneumologie, Dermatologie
und Zahnheilkunde informierten über Diagnose und Therapie.
Fazit aller Vorträge: frühzeitige
Diagnosestellung und schnellstmögliche Einleitung der
Therapie helfen am
ehesten, Dauerschäden zu vermeiden.
Allerdings sieht die Praxis für die meisten Betroffenen
nach wie vor anders aus.
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Dabei betont Prof. Dr. Peter von
der Uniklinik Freiburg, dass die Diagnose gar nicht so schwer
zu stellen ist. Ärzte müssen vor allem
an die Möglichkeit eines Sjögren-Syndroms denken und
die notwendigen Untersuchungen veranlassen.
Um hier mehr Sensibilität
bei allen Beteiligten zu erreichen, produziert die Rheuma-Liga
seit einiger Zeit eigene Interviews. Diese wurden
anlässlich
des Sjögren-Tags von drei öffentlichen Radiosendern gesendet!
Wie wichtig Sjögren-Kranken der Austausch untereinander und die Beratung
durch Betroffene ist, zeigte sich am Informationsstand der Rheuma-Liga in Freiburg.

Kompetente Beratung durch Ehrenamtliche
Den ganzen Tag wandten sich die Teilnehmer an die Ehrenamtlichen, um dort ihre
Fragen zu stellen und Rat einzuholen. |
Reißenden Absatz fand auch das für das Krankheitsbild
Sjögren
extra zusammengestellte Infoblatt zur OTC-
Liste (Medikamente, die bei schwerwiegenden
Erkrankungen ausnahmsweise zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung
verordnet
werden dürfen wie z.B. künstliche Tränenflüssigkeit
beim Sjögren-Syndrom).
Besonders freuen wir uns, dass es in Ulm und Freiburg bald Sjögren-Gruppen
geben wird!
Moderator und Referent
PD Dr. Warnatz
Eine gelungene Veranstaltung in angenehmer Atmosphäre, die viel Raum
für Gespräche ließ!
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