Rheuma-Lexikon

Fachbegriffe und Fremdwörter von A-Z

Schmerzstillende und entzündungshemmende Substanz, als Aspirin bekannt. Wegen zahlreicher Nebenwirkungen (Blutungsneigung) in höherer Dosis in der Rheumatologie kaum noch eingesetzt. 

Methode der traditionellen chinesischen Medizin, bei der mit dünnen Nadeln in genau festgelegte Punkte der Körperoberfläche gestochen wird. In Deutschland anerkannt als lokale Schmerztherapie.

Überempfindlichkeit durch Änderung der Immunitätslage gegen von außen kommende Stoffe (z.B. chemische Substanzen, Pollen u.a.). Am häufigsten sind Haut und Schleimhäute betroffen.

Sammelbegriff mit verschiedenen Bezeichnungen (z.B. Naturheilkunde), die eine Vielzahl diagnostischer und therapeutischer Verfahren umfasst. Sie ist im Gegensatz zur Schulmedizin formuliert und nimmt für sich in Anspruch, den kranken Menschen mit Körper und Seele ganzheitlich zu behandeln. Bei rheumatischen Krankheiten mit subjektiv sehr unterschiedlich empfundenen Schmerzen und Befindlichkeitsstörungen werden alternative Therapieformen vielfältig angeboten, ohne dass dafür die wissenschaftliche Evidenz für eine Wirksamkeit besteht.

Abrechnungstechnisch besondere Ambulanz an Kliniken, muss in komplexen Verfahren beantragt werden.

Ablagerung von Amyloid (krankhaft gebildetes Eiweiß), das in der Gelenkinnenhaut und in verschiedenen inneren Organen abgelagert werden kann. A. kann als Komplikation bei rheumatoider Arthritis, Morbus Bechterew, Herz- und Darmkrankheiten auftreten. Gelenksymptome sind Schmerzen, Schwellung und Morgensteifigkeit.

(oder ANF): Autoantikörper gegen Zellkernbestandteile (z.B. DNS), - häufig positiv bei Lupus erythematodes, chronischer Polyarthritis, Polymyositis.

Schmerzstillende Medikamente Leitet Herunterladen der Datei einMerkblatt lesen

Verminderung von rotem Blutfarbstoff und roten Blutkörperchen.

Als „Anamnese“ bezeichnet man die vom Patienten vorgetragene Schilderung der Krankheitssymptome sowie deren Entstehung. Zur Anamnese gehören einerseits die freie Schilderung der Symptome durch den Patienten und andererseits ein gezieltes Nachfragen des Arztes nach bestimmten Krankheitserscheinungen oder Ereignissen aus der medizinischen Vorgeschichte. Eine ausführliche und gut strukturierte Anamnese ermöglicht schon in vielen Fällen eine korrekte Diagnosestellung.

Autoantikörper gegen Bestandteile neutrophiler Granulozyten. c-ANCA (zytoplasmatisches Muster) spezifisch positiv bei Morbus Wegener. p-ANCA (perinukleäres Muster) mäßig positiv bei mikroskopischer Polyangiitis, Churg-Strauss-Syndrom u.a.

Wirbelsäulenentzündung, typische Form : Morubs Bechterew

Schmerzhafte erste Schritte nach Ruhephasen

Autoantikörper gegen Zellkernbestandteile, typisch positiv nachweisbar bei Sjögren-Syndrom.

Autoantikörper gegen Zellkernbestandteile, typisch positiv nachweisbar bei Sjögren-Syndrom.

Antikörper gegen cyklisches Citrullin, Typisch für Rheumatoide Arthritis

Eine Erkrankung, die mit einer Muskelentzündung und einer Lungenfibrose einhergeht. Oft verqucikt mit dem Auftreten bestimmter Autiantikörper wie Jo1, PL12, PL7, EJ, Ks u.a.

Substanzen und Zellen, die immunologisch als fremd erkannt werden, meist eine Immunreaktion auslösen und dabei mit Bestandteilen des Immunsystems reagieren können.

Eiweißkörper, die von B-Lymphozyten und Plasmazellen als Reaktion auf ein von außen kommendes Antigen gebildet werden. Sie gehören zu den Immunglobulinen, zirkulieren in freier Form im Blut und können in Immunkomplexen (Antigen-Antikörper-Komplex) oder direkt an Fremdzellen gebunden werden.

Kommen für die Behandlung der chronischen Polyarthritis und des Lupus erythematodes in Frage (Chloroquin, Hydrochloroquin)

Substanzen, die die Oxydation im Zellstoffwechsel hemmen und die Bildung freier Radikale einschränken sollen. Sie sind in Obst und Gemüse reichlich vorhanden (Vitamine A, C, E und Selen).

Krankheitsbild mit wechselnden venösen und arteriellen Thrombosen und Embolien (also Verstopfung von Blutgefäßen), gehäuften Fehlgeburten und Nachweis eines Antiphospholipid-Antikörpers. Gehäuftes familiäres Auftreten bei Lupus erythematodes. Ein AK-Nachweis allein rechtfertigt noch keine spezifische Therapie.

Medikamente zur Behandlung rheumatischer Krankheiten. Zu unterscheiden sind Antirheumatika für die Basistherapie (z.B. bei rheumatoider Arthritis), für die kausale Therapie (z.B. Antibiotika) oder symptomatisch schmerzlindernd- entzündungshemmend (Diclofenac, Ibuprofen, Oxicame, COX 2-Hemmer u.a.)

Offene Schleimhautgeschwüre

Aqua-Cycling - Wasserspaß pur
Aqua-Cycling verbindet das Radfahren an Land mit den positiven Eigenschaften des Wassers. Die neu entwickelte Fitnessvariante mit speziell entwickelten Wasserfahrrädern bietet alle Vorzüge eines gesundheitsorientierten Trainings.

Wer kann Aqua-Cycling machen?
Aqua-Cycling ist ein Seminar für alle Altersgruppen, denen Bewegung im Wasser Spaß macht. Das Schöne daran: Aqua-Cycling kann auch von Menschen besucht werden, die schon lange keinen Sport mehr betrieben haben. Auch für Menschen mit orthopädischen Problemen oder mit Überge- wicht ist Aqua-Cycling besonders geeignet, da Wirbelsäule und Gelenke durch den Wasserauftrieb geschont werden und Bewegungen leichter fallen. Gegebenenfalls sprechen Sie mit dem Arzt Ihres Vertrauens, ob bei akuten Beschwerden eine Teilnahme sinnvoll ist.
- Gelenkschonendes Training
- Geringes Verletzungsrisiko
- Muskelkräftigung ohne Überlastung
- Herz-Kreislauf-Training
- Schulung von Koordination und Gleichgewicht
Anleitung durch geschultes Fachpersonal.

Ziele:
Aqua-Cycling stärkt sowohl das Herz-Kreislauf-System als auch den Bewegungsapparat und ist zugleich ein guter Kalorienkiller. Durch die beson- deren Eigenschaften des Wassers (z.B. Wasser- widerstand) werden die gesundheitsbezogenen Fähigkeiten Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination verbessert. Nach Abschluss des Seminars haben Sie einen Überblick über die positiven Wirkungen des Wassers zur Förderung Ihrer Gesundheit.

Inhalte:
Beim Aqua-Cycling werden durch den variablen Widerstand der Räder sowie durch zusätzliche Übungen mit Rumpf und Armen effektive Bewegungsabläufe für die unterschiedlichen Bedürfnisse trainiert. Durch den Einsatz von Musik kommt auch der Spaß nicht zu kurz.
Auch für Nichtschwimmer sehr gut geeignet!

Natürliche Stoffe zur Schmerz- und Entzündungsvermittlung

Schläfenarterie

nicht infektiös bedingte Entzündung von Schlagadern. s. auch unter Vaskulitis

Betrifft v.a. Menschen ab dem 50. Lebensjahr. Entzündung der Schläfenarterie und ihrer Äste, häufig mit der Polymyalgia rheumatica (siehe dort) gemeinsam auftretend. Kann unbehandelt zur Erblindung führen. 

Gelenkschmerz ohne Schwellung, häufig ohne Bewegungseinschränkung.

Gelenkentzündung mit Schwellung, Schmerz, Überwärmung, Bewegungseinschränkung, manchmal Rötung. Durch zusätzliche Untersuchungen müssen noch die genaue Diagnose und die Ursache festgelegt werden. Bei der Monarthritis ist ein Gelenk, bei der Oligoarthritis sind bis zu 4 Gelenke und bei der Polyarthritis mehr als 4 Gelenke betroffen. Reaktive Arthritiden (symptomatisch) kommen in Verbindung mit Infektionen, meist als Begleiterkrankung vor. Es besteht keine direkte Gelenkinfektion durch den Erreger; die Arthritis wird vielmehr auf immunpathologischem Weg (über ein Antigen) verursacht. a. parainfektiös innerhalb weniger Tage, meist durch Viren (Parvovirus, Hepatitis C, Röteln, Mumps, Epstein-Barr-Virus u.a.) b. postinfektiös nach 3-4 Wochen, meist durch Bakterien (Borrelien , Yersinien, Chlamydien, Shigellen u.a.)

Schuppenflechten-Arthritis

Gichtarthritis

Operative Gelenkversteifung

Einblutungen in die Gelenke bei Blutern (Menschen mit Störungen der Blutgerinnung, die zu Spontanblutungen führen) mit nachfolgender Entwicklung einer schweren Arthrose. 

Gelenkspiegelung mit Hilfe eines Endoskops und Möglichkeit für kleine operative Eingriffe.

Unverträglichkeitsreaktionen auf Medikamente. Bei Allergien häufig dosisunabhängig und bereits bei einmaliger Gabe möglich. Alle systemisch gegebenen Antirheumatika können unerwünschte Nebenwirkungen haben. (als Tropfen, Saft, Tabletten, Kapseln, Zäpfchen, i.m.- und i.v. Injektionen).

Antikörper, erhöht nach Infektionen mit Streptokokken.

Klinische Bestandsaufnahme

Antikörper, die bei gesunden Menschen nicht oder nur sehr gering vorkommen. Sie sind Folge einer Regulationsstörung des Immunsystems und können für die Diagnose einer Autoimmunerkrankung von Bedeutung sein. Ihr Nachweis ohne klinische Symptome oder Befunde reicht für eine spezifische Therapie nicht aus.

A. beruhen auf einer gestörten Regulation des Immunsystems und meist auf einer vermehrten Bildung von Autoantikörpern oder der Entstehung von Immunzellen, die sich gegen körpereigene Gewebe und Organsysteme mit entzündlichen Veränderungen wenden. Zu den Autoimmunkrankheiten gehören auch rheumatische Erkrankungen, die mit entzündlichem Gelenkbefall und Veränderungen innerer Organe einhergehen (Kollagenosen, Vaskulitiden).

Wirbelsäulengelenkentzündung, tyoischer Vertreter: Morbus Mechterew

Ein seit mehreren Jahrtausenden überliefertes Heilverfahren der Indischen Medizin, das den Menschen als ganzheitliches Wesen in Beziehung zu seiner Umwelt sieht und Krankheit als Störung des Biorhythmus und der Funktion des ganzen Organismus auffasst.

A. ist ein immunsuppressives Medikament, das in der Behandlung von Autoimmunerkrankungen (Lupus erythematodes,andere Kollagonesen, Vaskulitiden) eingesetzt wird. Es darf auf keine Fall mit Gichtmitteln wie Allopurinol oder Febuxostat kombiniert werden.

Flüssigkeitsgefüllte Zyste in der Kniekehle als Folge einer Kniegelenksentzündung.

eweils zwischen 2 Wirbelkörpern ist eine Bandscheibe gelegen und ist dort durch den straffen Bandapparat der Wirbelsäule stabilisiert. Wenn dieses System instabil wird, kann es zum Vortreten des Bandscheibenkerns nach hinten in Richtung Spinalkanal oder seitlich in Richtung Nervenwurzel kommen (Prolaps). a. lumbaler Prolaps in Höhe der unteren Lendenwirbelsäule L4/L5 oder L5/S1 mit den klinischen Zeichen des Ischiasschmerzes. b. cervicaler Prolaps in Höhe der mittleren Halswirbelsäule C3/C4 oder C4/C5 mit Schmerzen, Gefühlsstörungen und Lähmungen der Arme. Vorwölbung einer Bandscheibe (Protrusion) löst meist nur Wirbelsäulensymptome aus, die spontan wieder zurückgehen.

Bath ankylosing spondylitis disease activitiy index: Aktivitätsindex bei Spondyloarthritiden

Medikamente zur Basistherapie

B. zur Behandlung chronisch entzündlicher rheumatischer Krankheiten. Sie beeinflusst die Entstehung und Entwicklung des Krankheitsprozesses und es kann zu einem Stillstand der Erkrankung führen. Die Behandlung beeinflusst nicht primär Schmerz und Entzündung, sondern benötigt einige Wochen bis Monate zur Besserung. Mehrere, chemisch sehr unterschiedliche Medikamente kommen für die Behandlung in Frage.

Eine Form der Vaskulitis

s. Öffnet internen Link im aktuellen FensterMorbus Behcet

Ist ein Schmerz, der unter körperlicher Anstrenung bzw. mechanischer Belastung auftritt. Das genaue Ausmaß der Belastung ist dabei in der Regel nicht genau definiert und individuell verschieden.

Biologische Immunmodulatoren, die als monoklonale Antiikörper Zytokine (entzündungsstimulierende Hormone) wie TNF (Tumornekrosefaktor) und Interleukin 1 oder IL-6 blockieren oder durch Bindung der Zellen diese hemmen oder zerstören.

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Nachahmer-Biologika

Knochenstabilisierende Medikamente gegen Osteoporose

Laborwert zur Messung der Entzündungsstärke, allerdings störanfällig

Borrelien sind Bakterien, die durch Zeckenstich auf den Menschen übertragen werden. Im Erststadium kommt es zu typischen entzündlichen Hauterscheinungen, manchmal auch mit Arthralgien, die antibiotisch behandelt werden können. Nach Wochen bis Monaten kann sich eine schwere Arthritis mit Muskelschmerzen und allgemeinen Krankheitszeichen entwickeln (Lyme-Krankheit), die einer intensiven Therapie bedarf.

Arthrose im Bereich der Fingermittelgelenke, mit Verdickung, Deformierung und Achsabweichung. Häufig gemeinsam mit Heberden-Arthrose auftretend.

Blutkörperchen-Senkungsgeschwindigkeit. Unspezifischer Test für akute und chronisch entzündliche Erkrankungen.

Schleimbeutel-Entzündung

Darmbakterien, die eine reaktive Arthritis auslösen können, etwa 4 Wochen nach bakterieller Darminfektion mit Durchfällen.

Therapie der Arthritis durch Einsprtzen radioaktiver Substanzen

Ein seit mehreren tausend Jahren überliefertes Naturheilverfahren, das in die philosophischen Lehren von Konfuzius und Laotse eingebettet ist. Bestimmend ist die Annahme innerer Energieströme, deren Störung Krankheit bedeuten. Durch Therapiemaßnahmen wie Akupunktur, Akupressur, durch Bewegungstraining (Qigong) und durch spezielle Arzneimittel soll das System wieder in ein Gleichgewicht gebracht werden. Als Schmerztherapie haben die genannten Verfahren in Deutschland Anwendung gefunden.

Manuelle Medizin, bei der mit speziellen Handgriff-Techniken reversible Funktionsstörungen an Gelenken und Wirbelsäule behandelt werden. Ziele sind: Mobilisierung, Muskelentspannung und Schmerzlinderung.

Beakterien, deren Infektion eine Reaktive Arthritis nach vorausgegangener urogenitaler Infektion auslösen kann. Häufige Arthritis-Rezidive.

Eines der Anitmalaria-Präparate

Kalkablagerungen im Gelenkknorpel. Häufig ohne Schmerzen; möglich sind aber auch anfallsartige Schmerzen meist in den Kniegelenken, aber auch der Hand-, Ellenbogen-oder Fußgelenke (Pseudogicht).

Chronische schubweise verlaufende an ver-schiedenen Orten auftretende Osteomyelitis (siehe dort). Überwiegend im Kindes- und Jugendalter auftretende Osteomyelitis ohne Nachweis von Keimen. Es bestehen Schmerzen an der betroffenen Stelle des Knochengerüsts, teilweise auch Schwellungen und im akuten Stadium auch Fieber. 

Entzündliche Systemerkrankung, die hauptsächlich die Gelenke betrifft und auf dem Boden einer chronischen Entzündung zur Zerstörung des Gelenkknorpels, der gelenknahen Bereiche und schließlich der gesamten Gelenkstruktur führt. Das Krankheitsbild kann in jedem Lebensalter auftreten. Die Krankheit beginnt meist schleichend mit symmetrischem Befall der Hand-, Fingergrund- und -mittelgelenke.

Besondere Krankheitsverläufe können bei Kindern (s. juvenile Polyarthritis) oder auch bei älteren Menschen beobachtet werden.

Im Gegensatz zur kindlichen Polyarhtritis lässt sich beim Erwachsenentyp in ca. 70% der Rheumafaktor und/oder CCP-Ak nachwiesen. Deshalb nennt man sie auch seropositive Polyarhtritis.

Frühsymtome können sein: Morgensteifigkeit über 30 Minuten, Handgelenk-Beugeschmerz, Schmerz/Schwellung der Fingergrund und - mittelgelenke, Kiefergelenkschmerzen, Kraftlosigkeit, Sehnenscheidenentzündung an den Strecksehnen der Hände ohne andere Begründung, Karpaltunnelsyndrom, schmerzlos entstandenes Streckdefizit des Ellenbogens.

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Auch: Churg-Strauss-Granulomatose. Churg und Strauss beschrieben das Krankheitsbild zuerst. Granulomatose (Granulom = Knötchen) bedeutet, dass um entzündete Gefäße Entzündungsherde aus Granulozyten (Granulome) gebildet werden können. Im Blutbild sind die mit Eosin färbbaren weißen Blutkörperchen (Eosinophile Leukozyten) erhöht. Seltene Erkrankung mit generalisierter Vaskulitis, Asthma bronchiale, allergischem Schnupfen, Nasennebenhölenentzündung, Eosinophilie, Fieber und Gewichtsverlust. Möglich sind weitere Manifestationen der Haut, der Lungen, Nieren, Gelenke, peripheren Nerven und des Herzens.  Synonym: esoinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA).

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Eines der entzündungshemmenden Basistherapeutika

Klassisches Gichtmittel

Dickdarmentzündung mit blutigen Durchfällen und Bauchschmerzen. Begleitend können Arthritis, Spondylitis und Sakroiliitis bestehen.

Bereitwilligkeit zur Mitarbeit und Einhalten der Therapieempfehlungen

In den Nebennieren gebildetes Hormon. Es wird als Oberbegriff zahlreicher synthetischer Cortisonabkömmlinge benutzt (Prednison/Prednisolon), die in der Medizin therapeutisch eingesetzt werden. Diese Präparate führen zur deutlichen Hemmung des Immunsystems und zum Rückgang entzündlicher Reaktionen. Sie haben sich vor allem bewährt, in der Behandlung entzündlich rheumatischer und allergischer Erkrankungen und von Autoimmunkrankheiten. Zu beachten sind zahlreiche Nebenwirkungen bei längerem Gebrauch (s. auch Beipackzettel der Medikamente).

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Hemmer der Cyklooxygenase 2, eines entzündungsfördernden Enzyms. Vertreter; Etoricoxbi, Celecoxbi, Magenschonender als die üblichen Schmerzmittel wie Diclofenac oder Ibuprofen.

Hüftgelenksabnutzung

CREST-Syndrom C für Calinosis (Verkalkung) der Haut, R für Raynaud-Phänomen (siehe dort), E für Ösophagus (Speiseröhre)-Bewegungsstörung, S für Sklerodaktylie (verhärtete Haut) der Finger und T für Teleangiektasien (sichtbare Erweiterung der kleinsten Blutgefäße). Die Erkrankung ist eine Sonderform der Öffnet internen Link im aktuellen Fenstersystemischen Sklerose (siehe dort). 

s. Öffnet internen Link im aktuellen FensterChronisch rezidivierende multifokale Osteomyelitis

C-reaktives Protein, wird im Serum bestimmt und zeigt entzündliche oder gewebszerstörende Prozesse an. Kann zur Frühdiagnose und zur Therapieüberwachung eingesetzt werden.

Dieser Begriff ist ein Sammelbergriff für verschiedene Syndrome, die vererbbar sind. Der Schaden besteht in der Veränderung einer bestimmten Erbanlage, eines Gens. Dieses Gen ist für die Bildung von Cryopyrin verantwortlich. Durch die Veränderung des Cryopyrins bei geschädigtem Gen wird im Körper vermehrt IL-1 gebildet oder aktiviert. IL-1 ist ein Botenstoff im Immunsystem des Menschen. Im Überschuss produziert: löst IL-1 eine allgemeine Entzündungsreaktion im Körper aus, die anfallsweise zu bestimmten Krankheitszeichen führt. Zu den CAP-Syndromen gehören verschiedene Vertreter: (1) Familiäre Kälteurtikaria (FCU) mit etwa 24 Stunden anhaltenden Fieberepisoden, Hautausschlag, Gelenk-schmerzen und Bindehautentzündungen. Die Erkrankung beginnt meist schon im ersten Lebensjahr. Zu den beschriebenen Krankheitsausbrüchen kommt es mehrere Stunden nach einer Kälteexposition. (2) Muckle-Wells-Syndrom (MWS) mit Fieber, Müdigkeit, Nesselsucht, Bindehautentzündung, Muskel- und Gelenkschmerzen, im weiteren Krankheitsverlauf auch mit Taubheit. Die Fieberschübe treten in Abständen von wenigen Wochen auf und dauern einige Stunden an. Die Krankheit kann auch erst im Erwachsenenalter ausbrechen. (3) Neonatal Onset Multisystem Inflammatory Disorder / Chronic Infantile Neurological Cutaneous Articular Syndrome (NOMID/CINCA) mit bereits direkt nach der Geburt auftretenden Schüben von hohem Fieber, verbunden mit Hautausschlag, Veränderungen von Kopf- und Nasenform, gelegentlich mit Krampfanfällen, Gelenkentzündungen und im höheren Lebensalter mitTaubheit und Erblindung. Für alle drei Krankheitsbilder steht jetzt eine medikamentöse Therapie zur Verfügung. 

Hochdosis-Infusionstherapie mit Cycdophosphamid bei schweren generalisierten Krankheitsverläufen wie Morbus Wegener und Lupus erythematodes.

Entzündung eines einzelnen Fingers

Disease activity score aus 28 Gelenken; evaluierter Aktivitätsscore bei der Rheumatioden Arthritis

Arthrosen

ist eine krankhafte psychische Störung, die durch die Hauptsymptome gedrückte Stimmung, Interesselosigkeit beziehungsweise Freudlosigkeit und Antriebsstörungen gekennzeichnet ist.

Dermato (Haut-)Myositis (Muskel-entzündung). Z.B. lilafarbenes Exanthem vorwiegend im Gesichts- und Kragenbereich sowie Muskelschwäche zuerst der stammnahmen Gliedmaßen-Muskeln. Im Labor sind die Muskelenzyme (Enzym = Katalysator von Stoffwechselprozessen) wie die CK (Creatinkinase) oder das Myoglobin erhöht

Seltene Autoimmunkrankheit an Haut, Gelenken, Muskeln und inneren Organen. Leitbefunde: Hautausschlag und Muskelschwäche mit -atrophie. Serumenzyme CK, SGOT sind stark erhöht. Ähnliche Krankheitsbilder sind auch bei verschiedenen bösartigen Tumorkrankheiten möglich. Siehe auch Öffnet internen Link im aktuellen FensterPolymyositis und Öffnet internen Link im aktuellen FensterJo-1-Syndrom.

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dsDNS Ak. Typische Autoantikörper gegen den Zellkern, wo die DNS aufgewickelt vorliegt. Typischer Auto-Ak beim systemischen Lupus Erythematodes (SLE).

Die Palette der zur Erklärung eines Krankheitszeichens in Frage kommenden Diagnosen.

Disease modifying anti-rheumatic drugs. Auf Deutsch: die Basistherapeutika

Knochendichtemessung nach der DXA-Methode

Hormonähnliche Fettsäuren, wirken als Signalvermittler innerhalb und außerhalb der Zelle.

E. im Serum zur Auftrennung von Bluteiweißkörpern im elektrischen Feld. Veränderungen der Serum-Eiweißfraktionen können bei akuten oder chronischen Entzündungen auftreten.

Das künstliche Implantat, dass beim operativen Gelenkersatz eingesetzt wird.


Schmerzen, oft bedingt durch Entzündung am Knochenansatz von Sehnen und Bändern.

Sehenansatzentzündung

Zum Abbau von seelischer Spannung, Angst, Muskelverspannung und Schmerz, z.B. autogenes Training, Biofeedback, Muskelrelaxation nach Jacobson, Yoga, Meditation, Qigong.

„Entzündungszeichen“ sind Hinweise auf das Vorliegen einer Entzündung. Es gibt sogenannte klinische Entzündungszeichen, die man direkt durch eine Untersuchung des Patienten feststellen kann. Ein Beispiel für ein klinisches Entzündungszeichen wäre z. B. ein gerötetes überwärmtes und geschwollenes Gelenk oder ein gerötetes und schmerzhaftes Auge. Es gibt aber auch Entzündungszeichen, die man in den Laboruntersuchungen nachweisen kann. Entzündungszeichen in der Labordiagnostik sind z. B. eine Erhöhung der Leukozyten, des CRP oder der Blutsenkung. 

auch: Shulman-Syndrom. Sklerodermie-ähnliche Veränderungen der Haut durch Gewebs-Infiltration und Pigmentstörungen, verbunden mit Schmerzen von Muskeln und Gelenken sowie Gelenksteifigkeit. Leitbefunde sind Eosinophilie in Blut und in den Infiltraten.

Beschäftigungs- und Arbeitstherapie zur Wiederher-stellung von körperlichen und geistigen Funktionen. Hilfen bei Aktivitäten des täglichen Lebens, psychische Aktivierung.

Knotenförmige Infiltrate an den Streckseiten der Unterschenkel, schubweise auftretend, fast immer im Rahmen entzündlicher, auch rheumatischer Erkrankungen: Sarkoidose, Morbus Crohn/ Colitis ulcerosa, Morbus Behcet, Streptokokken-Infektionen, aber auch bei Tuberkulose.

Englischer, medizinisch auch im Deutschen geläufiger Begriff für chronische Müdigkeit.

Sonderform der chronischen Polyarthritis bei Erwachsenen (meist Männer) mit Milz-, Lebervergrößerung und Blutbildveränderungen.

Lokaler Knochensporn an der Unterseite des Fersenbeins. Entzündlich z.B. bei Morbus Bechterew, kommt aber auch nichtentzündlich vor. Therapie nur abhängig von Schmerz und Bewegungseinschränkung.

Funktionsfrageboen Hannover

Chronisches Schmerzsyndrom mit generalisierten Schmerzen an Sehnenansätzen und Muskeln, die auf Druck oder bei Bewegung auslösbar sind, aber auch spontan bestehen können. Sie werden begleitet von vegetativen und funktionellen Störungen (Leistungsschwäche, rasche Ermüdbarkeit, Herz-, Magen-, Darmbeschwerden, Migräne, Depression u.a.) und werden häufig verstärkt durch Stress-Situationen und psychische Störungen. Meist besteht eine deutlich gesteigerte Schmerzempfindlichkeit. Auffällig ist das Fehlen nachweisbarer entzündlicher Veränderungen. Die Behandlung ist sehr aufwändig und besteht in Krankengymnastik, eigenen gymnastischen Übungen, Wärme-Wassertherapie, Entspannungsübungen, evtl. auch Psychotherapie. Medikamente nur begleitend (analgetisch, antidepressiv). Therapieempfehlung s. Leitlinie. Leitet Herunterladen der Datei einMerkblatt lesen
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Abnutzung der Gelenke an den Fingern: Heberden-Arthrose (an Endgliedern) oder Bouchardarthrose (mittleren Fingergelenken).

Vitamin aus dem B-Komplex. Wichtig für die Herstellung der Purine (Teil der DNS, Erbsubsanz). Medizinishc eingesetzt in Kombination mit Methotrexat.

Eine Form der JIA, die zu 70-80% Mädchen betrifft. Krankheitsbeginn ist meistens zw. dem 1. und 6. Lebensjahr. In der Regel erkranken nur einige - bis max. 8 - Gelenke. Knie- und Sprunggelenke sind am häufigsten betroffen. Verteilung der Entzündungen ist meist asymmetrisch, d.h. die Gelenke sind nicht auf beiden Körperhälften gleich stark betroffen. Eine wesentliche Gefahr dieses Erkrankungsbildes ist die chronische Iridozyklitis. Dabei handelt es sich um eine Augenentzündung, die zu Beginn zwar keine Beschwerden macht, unerkannt aber schwere Augenschäden zur Folge haben kann. Deshalb müssen alle Erkrankten regelmäßig zur augenärztlichen Kontrolle gehen.

Das Funktionstraining (Warmwasser- und Trockengymnastik in Gruppen) ist inzwischen ein wichtiger Baustein in der Versorgung von rheumakranken Menschen. Das Ziel ist der Erhalt bzw. die Verbesserung der Funktion, das Hinauszörgern von Funktionsverlusten, eine Schmerzlinderung sowie eine Beweglichkeitsverbesserung zu erlangen.

Funktionstraining wird von der Renten- und der Krankversicheurng gefördert. Das Training findet in den Arbeitsgemeinshaften vor Ort statt, also ganz in der Nähe des rheumakranken Menschen.

Flüssigkeit im Gelenkspalt, entsteht durch Reizung bei Arthrose oder durch Entzündung in der Gelenkinnenhaut (Synovium).

Synovium; das den Raum um Knochen, Knorpel und Gelenkkapseln auskleidende Gewebe innerhalb des Gelenks.

Wirkstoffgleiche Kopie (Nachahmerpräparate) von Arzneimitteln, die schon auf dem Markt sind und deren Patentschutz abgelaufen ist.

Wer erfährt, dass er von einer chronischen Erkrankung des rheumatischen Formenkreises betroffen ist, sieht sich plötzlich vor eine Vielzahl von Veränderungen gestellt. Konsequenzen im persönlichen, familiären, beruflichen und im sozialen Bereich können oft genau so schwer belasten, wie die Krankheit selbst und im schlimmsten Fall zu einer psychischen Folgeerkrankung führen. Der Besuch einer Gesprächsgruppe kann dabei unterstützen, mit der Erkrankung positiv umzugehen.

Die Gesprächsgruppen der Rheuma-Liga haben es sich zur Aufgabe gemacht, Betroffene zu beraten und zu informieren. Hier können Erfahrungen ausgetauscht und individuelle Lösungen für die psychosozialen Folgen der Erkrankung gefunden werden. Angeboten werden u. a. Vorträge zu medizinischen, sozialrechtlichen und ernährungsspezifischen Themen, aber auch gesellige Aktivitäten wie z. B. Ausflüge, Feste und Stammtischtreffen. Für diese Aufgabe sind die GruppenleiterInnen der Rheuma-Liga speziell geschult. Sie verfügen über Informationen, die auf dem neuesten Stand der Forschung sind, und sie vermitteln Ihnen die Adressen von Anlauf- und Beratungsstellen.

Einige der Gesprächsgruppen der Rheuma-Liga haben sich auf ein rheumatisches Krankheisbild spezialisiert, wie z.B. Rheumatiode Arthritis, Vaskulitiden, Kollagenosen, Fibromyalgie etc.)

Falls Sie sich zu einer Kontaktaufnahme entschlossen haben, können Sie sich direkt an eine Arbeitsgemeinschaft vor Ort oder an die unter den einzelnen Krankheitsbildern aufgeführten GesprächsgruppenleiterInnen Ihrer Region wenden, oder zunächst eine telefonische Erstberatung bei einer unserer Landessprecherinnen in Anspruch nehmen.

Landessprecherinnen Kollagenosen/Vaskulitiden
Gesprächsgruppen Kollagenosen/Vaskulitiden
Landessprecherinnen Fibromyalgie
Gesprächsgruppen Fibromyalgie
Landessprecherinnen Eltern/Jugendliche
Gesprächsgruppen Eltern/Jugendliche

Grundlage ist eine krankhafte Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut und die daraus folgende Auskristallisation der Harnsäure im Gelenk oder Haut (Tophi). Harnsäure entsteht beim Abbau von Erbsustanz (eigene Zellen: z.B. bei Chemotherapie; fremde Zellen: Essen von Fleisch, Hefe...). Anfallsweise kann das sehr schmerzhafte Gelenkschwellungen (Arthritis), bevorzugt der Großzehengrundgelenke und der Handgelenke auslösen. Eine Nierensteinbildung ist häufig. Der Mensch ist das einzige Säugetier, das eine Gicht entwickeln kann, da wir evolutionär das Enzym Uricase verloren haben, das die Harnsäure weiter abbauen würde.

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Medikamentöse Form des Kortisons, meist als Prednison/Prednisolon eingesetzt.

Abnutzung des Kniegelenks

Nekrotisierende Vaskulitis kleiner Blutgefäße (Kapillarenm Areriolen, Venolen). Granulome (Entzündungsknötchen mit vielen Granulozyten) werden in den oberen Atemwegen und in der Lunge gebildet. Später tritt im Verlaufe der Erkrankung eine schwere Erkrankung der kleinen und mittleren Blugefäße auf. Meist schleichender Beginn mit Nasenbluten, Geschwüren in Nase und Mund; dann Verschlimmerung manchmal erst nach Jahren mit bevorzugtem Befall von Lungen und Nieren, aber auch schwerer Generalisierung mit Fieber und Allgemeinsymptomen. Wichter Laborbefund: typischerweise mit Nachweis eines antineutrophilen cytoplasmatischen Antikörpers (cANCA), der sich gegen die Proteinase 3 richtet.

Starke Großzehengrundgelenksarthrose mit Achsabweichung und Versteifung, Schmerzen im Gelenk.

Krankhafte Abweichung der Großzehe im Grundgelenk zur Wadenbeinseite mit Verdrängung der Nachbarzehe und zunehmend schmerzhafter Fehlstellung des Fußes.

Genetisch bedingte Eisenspeicherkrankheit. Arthropathie mit Verdickung und Bewegungseinschränkung vor allem der Fingergrundgelenke II /III, aber auch anderer Gelenke. Diagnose durch Nachweis stark erhöhter Eisen- und Ferritinwerte im Serum. Ungehandelt führt es zur Leberzirrhose. Wichtig ist die Untersuchung auch der Familienangehörigen, um die Diagnose früh zustellen.

Polyarthrose der Fingerendgelenke mit Schmerzen, Bewegungseinschränkung, Knotenbildungen über den Gelenken, Achsabweichungen. Schmerzen sind im Gegensatz zur Arthritis oft wetterabhängig, belastungsabhängig.

Nicht nur Arzneimittel gehören zu einer guten Krankheitsbehandlung, sondern auch technische oder sonstige Hilfsmittel können zur Krankheitsbehandlung notwendig sein um den Krankheitsverlauf bzw. die Heilung positiv zu unterstützen. Zu den Hilfsmitteln gehören z.B. Rollatoren, Rollstühle, Sehhilfen, Hörhilfen, Kompressionsstrümpfe und viele weitere Gegenstände, welche medizinisch erforderlich sind um eine Behinderung vorzubeugen, auszugleichen oder um eine erfolgreiche Krankheitsbehandlung zu gewährleisten. Unter Hilfsmittel fallen ausschließlich Gegenstände, die beweglich sind. Behindertengerechte Umbauten zählen nicht dazu. Bei Gegenstände, die jede Person für sein alltägliches Leben und zugleich für den Ausgleich einer Behinderung benötigt wird ein Eigenanteil angerechnet wie z.B. bei orthopädischen Schuhen. Wichtig: Hilfsmittel müssen vom Arzt verordnet und von der Krankenkasse genehmigt werden.

Ein Untertyp aus dem HLA-System

System von Oberflächen-Proteinen, das sich auf fast allen kernhaltigen menschlichen Zellen findet, genetisch (durch Vererbung) festgelegt ist und auf einem bestimmten Chromosom gelegen ist. Durch Kombination verschiedener HLA- Antigene ergibt sich eine für jeden Menschen individuelle HLA-Konstellation.

Die HLA-Antigene haben eine Bedeutung für die Auslösung von Immunmechanismen und für die Entstehung entzündlich rheumatischer Erkrankungen. Von praktischer Bedeutung ist z.B. das HLA-B27, das bevorzugt bei Patienten mit Morbus Bechterew nachgewiesen wird.

Von Hahnemann eingeführte Heilmethode, für die aus Urtinkturen von Pflanzen, Mineralien, Chemikalien, tierischen Stoffen starke Verdünnungen hergestellt und den Patienten verordnet werden. In der Rheumatologie vor allem bei Schmerzen und anderen Befindlichkeitsstörungen mit hohem Placeboeffekt. Bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen ohne Nachweis der Wirksamkeit.

vorübergehende Entzündung des Hüftgelenks. Es ist unangenehm und heilt meist vollständig und ohne bleibende Schäden aus. Es betrifft meist Kinder zwischen dem dritten und zehnten Lebensjahr

Hydrops (Wassersucht) inter-mittens (zeitweilig zurückgehend). Plötzlich einsetzende hochschmerzhafte Schwellung eines Gelenkes, die nach wenigen Tagen wieder verschwindet, aber wiederkehrt. 

Ein Malariamedikament, das heutzutage nicht mehr zur Therapie der Malaria eingesetzt wird, sondern zur anti-entzündlichen Behandlung vor allem beim Systemischen Lupus Erythematodes und anderen Kollagnosen.

https://dgrh.de/Start/Versorgung/Therapieüberwachung/Thereapieüberwachungsbögen.html

Erhöhte Harnsäurespiegel im Blut.

Antikörper des Menschen (gegen Viren, Pilz oder Bakterien) sind strukturell Immunglobuline. Es gibt 4 Hauptklassen IgA, IgG, IgM und IgE. Auch Autoantikörper sind Immunblobuline (gegen sich selbst: "Auto"-Antikörper).

Vorgänge im Immunsystem, die die ständig auch bei Gesunden ablaufen und das Immunssystem gegen Keime oder Tumorzellen aktiviert, aber auch vor überschießender Immunantwort schützt. Auch chemische Substanzen können therapeutisch das Immunssystem modulieren: Basistherapeutika, Glukokortikoide, Immunphrophylaxe (Impfung), -stimulation, - suppression.

Das stärkste Stimulans beim gesunden Menschen sind körperliche Bewegung und vitaminreiche Ernährung. Bei geschwächtem Immunsystem können Zytokine, tierische und pflanzliche Extrakte unter Umständen eine Besserung herbeiführen.

künstliche Unterdrückung von Immunreaktionen, z.B. durch Zytostatika, Antibiotika, Cortisonpräparate, Röntgenstrahlentherapie, Biologicals (Etanercept, Infliximab, Adalimumab, Anakinra etc.).

Das Abwehrsystem des Menschen gegen Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Pilze), aber auch gegen Allergene, chemische Substanzen, Eiweißverbindungen oder Fremdzellen. Es besteht aus lymphatischen Zellen, aus Fresszellen des Bluts (Granulozyten, Monozyten) und aus zahlreichen Eiweißkörpern, die als Antikörper, Interferone, Botenstoffe (Lymphokine), Komplementproteine zusammenwirken. Leitet Herunterladen der Datei einMerkblatt lesen

Die ständige Impfkommision (STIKO) am Robert-Koch-Institut (RKI) empfhiehlt verschiedene Imfpungen gemäß eines jährlich neu herausgebenen Impfplans mit nachgewiesener Wirkung auf die Volksgesundheit und den individuellen Schutz der Menschen. Der Impfstatus beschreibt die Gesamtheit der Impfungen, der bei Individuum durchgeführt wurde und lässt erkennen, wo gf. Impflücken bestehen.

Integration behinderter Menschen in den gesellschaftlichen Alltag. Das hat zur Folge, dass gesellschaftliche Strukturen so verändert und gestaltet werden, dass sie allen Menschen mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten von Anfang an besser gerecht werden.

Als „Insuffizienz“ bezeichnet man eine Schwäche. So wird z. B. eine Schwäche der Herzmuskulatur als Herzinsuffizienz bezeichnet. Eine Schwäche der Atmung wird als respiratorische Insuffizienz bezeichnet. Ein unzureichendes Schließen einer Herzklappe wird z. B. als Herzklappeninsuffizienz bezeichnet.

Botenstoffe des Immunsystems. Interleukine, regeln den Informationsfluss zwischen den lymphatischen Zellen (Makrophagen, B- und T-Lymphozyten).

Die Knöchelchen der Funger werden als Phalangen bezeichet. Die Gelenke der Funger also als Interphalangealgelenke (IP), dabei gibt es das proximale, d.h. dem Handteller nähere PIP und das distale (DIP), also das Fingergelenk an der Fingerspitze.

Regenbogenhautentzündung mit Glaskörpertrübung

Regenbogenhautentzündung

Ileosakralgelenk (ISG): das (wenig bewegliche) Gelenk zwischen Kreuzbein (am untersten Ende der Wirkelsäule) und Darmbein (Beckenschaufelknochen). Oft entzündet bei der Spondyloarthritis wie dem M.Bechterew.

Beim SLE auftretende Gelenkentzündung der Fingergelenke

Ein Hemmstoff von Janus-Kinasen. Janus-Kinasen sind in der Zelle wirkende Enzyme, die eine Signalweitergabe von Rezeptor auf der Zelloberfläche hin zum Zellkern vermitteln.

Sonderform der Myositis (Muskelentzündung), bei der nicht nur eine Muskelentzündung, sondern auch eine Arthritis (Gelenkentzündung) und eine Schädigung der Lungen (Lungenfibrose) vorliegen kann. Im Labor wird ein Jo-1-Autoantikörper nachgewiesen. sh.auch Öffnet internen Link im aktuellen FensterPolymyositis

Bekannt sind mindestens fünf verschiedene Erkrankungsformen, die im Kindesalter beginnen und mit einer Polyarthritis einhergehen. Sie werden auf Grund von Alter und Geschlecht, Anzahl und Muster der erkrankten Gelenke, Befall der Augen (Iridozyklitis), Mitbeteiligung innerer Organe, Auftreten von Fieber und Hautausschlag und anhand mehrerer spezifischer Laborbefunde differenziert. Kinder mit nicht traumatisch ausgelösten Schmerzen und Behinderungen der Gelenke sollten einem Kinderarzt vorgestellt werden unter dem Verdacht einer entzündlich rheumatischen Erkrankung.

Gruppe von Gelenkentzündungen, die als "chronisches Rheuma" bezeichnet wird. Ursachen sind kaum bekannt, aber es sind mehrere Faktoren an der Entestehung beteiligt, wie z.B. erbliche Veranlagung, vorausgegangene Infektionen, Unfälle, Überlastungen...Oft aber fängt die Krankheit auch an, ohne dass irgendwelche Vorerkrankungen erinnerlich sind. JIA ist in der Regel langanhaltend. Der Entzündungsprozess kann die Gelenke dauerhaft schädigen, wenn es nicht gelingt, ihn frühzeitig aufzuhalten. Folge können Zerstörungen des Gelenkknorpels und Fehlstellungen der Gelenke sein. Leitet Herunterladen der Datei einMerkblatt lesen

Ein Therapieraum, in dem die Luft unter -100 Grad gekühlt wird. Zur Schmerztherapie

Physikalische Anwendungen unter Verwendung von Kälte

Nervenkompression des Mittelnerven (Nervus medianus) im Karpaltunnel, der im Handgelenkbereich zwischen Elle und Speiche gebildet wird. Typische Schmerzen und Missempfindungen der Finger 1-3 und der Hälfte des Fingers 4 mit nächtlicher Verstärkung. Verschiedene Ursachen: Entzündungen des Handgelenks (z.B. rheumatoide Arthritis), endokrinlogisch, Trauma, Stoffwechselkrankheiten, Fibromyalgie.

Durch Trockenheit (sicca=lateinisch für "trocken") bedingte Entzündung der Bindeshaut und Hornhaut des Auges.

Hier sind viele Gelenke entzündet, mindestens fünf, meist jedoch acht bis zehn oder noch mehr. Meist sind die Entzündungen symmetrisch verteilt. Die Entzündung betrifft oft auch Sehnenscheiden. Die Erkrankung bedeutet für das Kind eine erhebliche Beeinträchtigung, da diese den natürlichen Bewegungsdrang stark einschränkt. Die kindliche Polyarthritis wird auch als seronegative Polyarthritis bezeichnet, da der Rheumafaktor im Serum nicht nachweisbar ist.

Der Begriff „Klinik“ umschreibt im medizinischen Fachjargon die typischen Beschwerden und am Patienten erkennbaren äußerlichen Befunde einer bestimmten Erkrankung. Als „Klinik“ einer Rheumatoiden Arthritis gelten beispielweise Ruheschmerzen und auf die Gelenke bezogene Weichteilschwellungen, vor allem an den kleinen Gelenken. Als Synonym für den Begriff „Klinik“ wird häufig auch der Begriff „klinische Symptomatik“ verwandt.

Messung der Knochendichte zum Beweis/Ausschluss einer Osteoporose (Instalbilität der Knochenstruktur durch Entkalkung).

Bildgebung zur Darstellung von Knochenstoffwechselprozessen. Ein radioaktives Kontrastmittel wird gespritzt. Eine Mehranreicherung im Knochen früh nach der Spritze deutet auf einen Tumor oder einen entzündlichen Prozess hin, eine Mehranreicherung erst in der Spätphase auf arthrotische Umbauprozesse, also Knochenveränderungen durch Abnutzung.

Nach entzündugsbedingter Zerstörung des mittleren Fingergelenks (proximales Interphalangealgelenk; PIP) kann das PIP nicht durchgestreckt werden. Die Finger stehen, als würde man immer einen Knopf schließen wollen = Knopflochdeformität.

K. gehören zu den Autoimmunkrankheiten und sind eine Gruppe nichtinfektiöser, chronisch entzündlicher rheumatischer Krankheiten. Sie zeichnen sich durch zahlreiche Immun- und Autoimmunphänomene und durch das Vorkommen von spezifischen Antikörpern (Kernantikörper = antinukleäre Antikörper; ANA) gegen körpereigenes Gewebe aus. Zu ihnen gehören Lupus erythematodes (LED), Sjögren-Syndrom, Sklerodermie, Dermatomyositis, Polymyositis und zahlreiche Mischformen wie die Mischkollagenose (Sharp-Syndrom).

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Wichtige Bestandteile des Immunsystems. Das Komplementsystem besteht aus zahlreichen Plasma-Eiweißkörpern. Bei Entzündungen kommt es zur Komplement-Aktivierung und zur direkten Zellschädigung von Bakterien und anderen Zellen und dann zu deren Zerstörung. Etalbiert ist die Bestimmung der Komplemente C3 und C4 bei der Aktivitätseinschätzung des SLE: erniedrigte Werte drücken eine Aktivität aus.

Ist eine spezielle Trainingsform die darauf abzielt, die allgemeine und sportarspezifische Koordination zu verbessern.

Ein Muskelenyzm (CK), das bei Muskelzellzerstörung (z.B. bei der Myositis, bei Herzinfakt) freigesetzt wird un dann im Blut erhöht messbar ist.

Ileosakralgelenk (ISG): das (wenig bewegliche) Gelenk zwischen Kreuzbein ( am untersten Ende der Wirbelsäule) und Darmbein (Beckenschaufelknochen). Oft enzündet bei der Spondyloarhtritis wie dem M.Bechterw.

Ansprechpartner/in vor Ort für Eltern rheuma betroffenener Kinder

Evtl. Leitung eines Elternkreises

Beratung und Unterstützung der Ansprechpartner/innen für Eltern

Interessensvertretung gegenüber dem Landesverband

Ansprechpartnerfunktion gegenüber dem Landesverband und der zuständigen Sozialfachkraft

Ansprechpartnerfunktion bei Fragen aus den Arbeitsgemeinschaften

Ansprechpartnerfunktion gegenüber dem Bundesverband
Teilnahme an bundesweiten Konferenzen

Mitorganisation der Landestreffen

Inhaltliche Mitgestaltung und Planung von Seminaren und Freizeiten und ggf. Begleitung der Betroffenenseminaren

Mitorganisation überregionaler Veranstaltungen

Öffentlichkeitsarbeit

Ansprechpartner/in vor Ort für junge Rheumatiker/innen
Evtl. Leitung eines Stammtisches
Beratung und Unterstützung der Ansprechpartner/innen für Junge Rheumatiker/innen
Interessensvertretung gegenüber dem Landesverband
Ansprechpartnerfunktion gegenüber dem Landesverband und der zuständigen Sozialfachkraft
Ansprechpartnerfunktion bei Fragen aus den Arbeitsgemeinschaften Ansprechpartnerfunktion gegenüber dem Bundesverband
Teilnahme an bundesweiten Konferenzen
Mitorganisation der Landestreffen
Inhaltliche Mitgestaltung und Planung von Seminaren und Freizeiten und ggf. Begleitung der Betroffenenseminaren
Mitorganisation überregionaler Veranstaltungen
Öffentlichkeitsarbeit

Impfstoffe mit lebenden Viren/Bakterien, z.B. Influenza Nasenspray (nicht der Influenza-Injektionsimpfstoff), Gelbfieber. Da sich die geimpften Viren/Barterien bei immunsupprimierten Patienten (d.h. z.B. Patienten unter Basistherapie) im Körper vermehren können, sind Lebendimpfstoffe unter Immunsuppression nicht empfohlen.

Bindegewebige Durchsetzung der Lungengewebe, meist in den Unterfeldern der Lunge beginnend. Z.B. bei Jo-1-Syndrom oder anderen Anti-Synthetasesyndromen, bei Systemischer Sklerose.

(Ssystemischer LE) Chronisch entzündliche Autoimmunerkrankung des Blutgefäß-Bindegewebsapparats, die schubweise verläuft und Haut, Gelenke und innere Organe betreffen kann. Eine entscheidende Rolle spielen Immunmechnismen mit dem Nachweis von Autoimmun-Antikörpern (ANA, ANF, DNS-AK) und Immunkomplexen. Die Erkrankung zeigt einen sehr unterschiedlichen Verlauf: jahrelanger Stillstand mit leichten entzündlichen Schüben bis zu schweren hochakuten, lebensbedrohenden Verläufen.

Eine Sonderform ist der medikamenten-induzierte Lupus, der mit Fieber, Schwäche, Muskelschmerzen, Rippenfell-, Lungen- und Herzmuskelentzündung verlaufen kann und durch verschiedene Medikamente ausgelöst wird: Antiepileptika, Penicillin und andere Antibiotika, blutdrucksenkende Medikamente u.a..

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Durch Borreli burgdorferi verursachte Arthritis, manchmal erst Jahre nach Erstinfektion auftretend (Stadium III).

auch genannt Borrelien-Arthritis. Borrelien sind Bakterien, die durch Zeckenstiche übertragen werden und verschiedene Erkrankungen hervorrufen können, u.a. auch Gelenkentzündungen. Sie kann meist mit Antibiotika wirksam behandelt werden.

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Eine in der Magenschleimhaut auftretende Wunde. Medikamente aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika können Magen(schleimhaut)geschwüre provozieren, v.a. wenn sie zusammen mit Glucokortikoiden eingenommen werden.

Physiotherapeutische Behandlungstechnik, bei der Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, von Muskeln und Gelenken, untersucht und behandelt werden.

...bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen mit Organbefall, hoher Entzündungsaktivität und lebensgefährdendem Krankheitsverlauf, z.B. systemischem Lupus erythematodes, GPA (M.Wegener). Therapie meist mit Cyclophosphamid ( 15mg/kg i.v. alle 3 Wochen)  ) und Prednisolon (250 mg - 1g) als intravenöse Infusion (Bolus), 3-6-malige Wiederholung.

Klinisches Zeichen, das auf eine Entzündung des ISG hinweisen kann. Patient liegt in Bauchlage auf der Liege, der Untersucher hält das Kreuzbein unten und zieht gleichzeitig das Knie von der Liege weg. Dadurch provoziert man eine Scherbewegung im ISG, die bei Entzündung Schmerzen auslöst

Immunsuppressives Medikament, das in der üblichen niedrigen Dosierung ein wirksames Basistherapeutikum vieler entzündlich rheumatischer Erkrankungen ist. Wirkungseintritt erst nach 4-6-10 Wochen. Zu beachten sind mögliche Nebenwirkungen auf das Blutbild und am Magen-Darmtrakt (Zungenbrennen, Übelkeit, Erbrechen).

https://dgrh.de/Start/Versorgung/Therapieüberwachung/Therapieüberwachungsbögen.html

Generalisierte Vaskulitis nur mikroskopisch erkennbarer Blutgefäße (Kapillaren, Arteriolen, Venolen). Manifestation innerer Organe, vor allem der Nieren, Nerven und Lungen. Oft Nachweis eines ANCA mit Spezifität gegen die Myeloperoxidase (MPO-ANCA).

Auch Mixed Connective Tissue Disease (MCTD). Individuell sehr unterschiedlich bestimmtes Krankheitsbild mit Krankheitszeichen verschiedener Kollagenosen. Anti-U1-nRNP-Antikörper sind sehr oft positiv, aber nicht streng spezifisch, da auch bei Lupus erythematodes nachweisbar.

Typische Erkrankung aus der Gruppe der Spondyloarthritiden (Entzündung der Wirbelsäulengelenke). Eine chronische entzündlich rheumatische Erkrankung mit Manifestation an den ISG und den weiteren Wirbelsäulengelenken mit Neigung zur Gelenksteife ( Ankylosierung) durch knöcherne Gelenkspaltüberbrückung oder Fibrosierung innerhalb des Gelenks. Begleitend können auch stammnahe Arthritiden bestehen. Männer sind zu ca. 70-80% betroffen. HLA B27 ist bei 90% der Patienten nachweisbar mit familiärer Häufung. Klinisch unterschiedliche Verläufe: hoch akut bis über viele Monate langsam zunehmend, beginnend im 15.- 40. Lebensjahr ( auch bei Kindern möglich). Frühsymptome sind: Tiefsitzender Rückenschmerz beidseitig im LWS-ISG, ausstrahlend in das Gesäß; Verstärkung nachts, morgens fühlt sich die Wirbelsäule für mehr als 30 Minuten steif an. Auf Dauer kommt es infolge der Schmerzen und der Steifigkeit der Wirbelsäule zu deutlichen Veränderungen der Haltung und der Statik.

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Entzündung von Dickdarm und und typischerweise - dem letzten Stück des Dünndarms, mit allgemeinem Krankheitsgefühl, häufig Fistelbildung des Darms und am Anus. Arthritis wie bei Colitis ulcerosa.

Systemische Form der juvenilen chronischen Polyarthritis mit Beteiligung innerer Organe. Schubweiser Verlauf mit Fieber.

Das Still-Syndrom des Erwachsenen äußert sich in hohem Fieber über Wochen, verbunden u.a. mit lachsfarbenem Hautausschlag sowie Gelenkschmerzen und -entzündungen.

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s.Granulomatose mit Polyangiitis (GPA)

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Bakterielle Infektion (Bakterium Tropheryma whippeleii) des oberen Dünndarms mit Durchfällen, bei längerem Bestehen mit Gewichtsverlust, Fieber und Generalisierung mit Infektion innerer Organe. Wiederholte, sehr schmerzhafte Arthritisschübe oder Arthralgien.

Einsteifen der Gelenke morgens bereits vor dem Aufwachen, dann mindestens über 30 Minuten. Typisches Arthritis (Gelenkentzündungs-) zeichen.

Therapie, die an verschiedenen Punkten des muskuloskelettalen System angreift: medikamentöse Therapie gegen Schmerz und Entzündung, Physiotherapie, psychologische Schmerzbewältigung.

Myositis

Zur starken Zerstörung der Gelenke führende Gelenksentzündung.

Nichtentzündliche Schmerz- und Reizzustände an Sehnen und ihren Ansätzen mit Schmerzausstrahlung in die zugehörigen Muskeln. Der Schmerz tritt vor allem bei Bewegung oder bei Anspannung des Muskels auf. Lokalisierte M. sind z.B. Schulter-Nacken-Syndrom., Supraspinatus-Syndrom, Epikondylus-Syndrom (Unterarm), Trochanter-Syndrom (Oberschenkel).

Befall der Funer- oder Zehennägel durch Schuppenflechte (Psoriasis)

Unter diesem Begriff wird ein Konzept verstanden, das durch Nutzung natürlicher Reize und Reaktionen Gesunderhaltung und Heilung von Krankheiten anstrebt, im Sinne einer ganzheitlichen Beeinflussung und Umstimmung von Körper, Geist und Seele. Zusätzlich zu den genannten Naturheilverfahren werden zur Stärkung des Immunsystems weitere Methoden eingesetzt. Ausleitungsverfahren, Blutwäsche, Einspritzung von Eigen- und Fremdkörpersubstanzen, Sauerstofftherapie. Im Einzelfall können diese Behandlungsansätze bei Schmerzen und Befindlichkeitsstörungen als mögliche Placebo-Effekte Besserungen herbeiführen.

Sie werden in der Schulzmedizin nicht angeboten, das der Effekt der naturheilkundlichen Verfahren nicht bewiesen und meist nicht einmal in belastbaren Verfahren getestet wurde.

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Nicht-steroidale Antirheumatika, z.B. Diclofenac, Ibuprofen u.v.a.m. Lindern vor allem den Schmerz durch Blockade der Prostaglandinsynthese, wirken auch antientzündlich an Wirbelsäulengelenken und Sehnenscheiden, Sehenansätzen.

(ochros = gelblich) Vererbbare Stoff-wechselstörung, die zur Ablagerung von Homogen-tisinsäure im Knorpel führt, dieser wird dadurch geschädigt und dunkel gefärbt. Es bestehen Rücken- und Gelenkbeschwerden sowie schwarze Verfärbung an den Ohrmuscheln, teilweise am Auge sowie des Urins.

Eine der (früh)kindlichen Arthritis-Erkrankungen mit Befall weniger Gelenke (Oligo).

Großjungenform, da überwiegend Jungen ab dem Schulalter erkranken. Vorwiegend große Gelenke sind befallen, das Verteilungsmuster ist asymmetrisch. Typisch für das Erkrankungsbild ist eine Entzündung der Sehnenansätze, so z.B. im Bereich der Ferse, unterhalb der Kniescheibe oder am Beckenkamm. Auch hier kann es zu einer Augenentzündung kommen. Diese akute Iridozyklitis äußert sich allerdings durch Schmerzen, Rötung und Lichtscheu, so dass sie nicht übersehen werden kann. Unter richtiger Behandlung klingt sie rasch ab und heilt folgenlos aus. Wenn es zusätzlich zu einer Entzündung der Kreuz-Darmbein-Gelenke kommt, spricht man nicht mehr von Oligoarthritis Typ II, sondern von juveniler Spondyloarthritis. Hieraus kann sich im späteren Alter u.U. ein Morbus Bechterew entwickeln. Wenn dies geschieht, so frühestes ab dem 20. Lebensjahr.

Fischölen wird ein hemmender Effekt auf rheumatische Entzündungen nachgesagt, ohne dass er je in belastbaren Studien bewiesen worden wäre. Durch den Gehalt von Omega-3-Fettsäuren können Stoffwechselprodukte der Arachidonsäure, die  zur Aktivität der rheumatischen Entzündung beitragen können, neutralisiert werden.

Arachidonsäure ist in großer Menge in Fleisch, Wurst und Schmalz vom Schwein enthalten.

Zentral, d.h. im Gehirn wirksame, sehr starke wirgende Schmerzmittel.

Köpernahe Hilfmittel, hier zu Stabilisierung der Gelenke.

Knochenaufbauende Zellen

Knochendichtemessung

Knochenaufbauende Zellen

Osteo(Knochen)myelitis (Entzündung des Knochenmarks). Durch Bakterien oder auch Autoimmunprozesse hervorgerufene Entzündung von Knochenmark und Knochen. Sh. auch Öffnet internen Link im aktuellen FensterCRMO

Manuelle Therapie mit Manipulationen der Wirbelsäule (Kraniosakraltherapie) und der Eingeweide. Eine mehrjährige Ausbildung ist Voraussetzung für die Berufsausübung des Osteopathen.

Leicht verminderte Knochendichte, Vorstufe der Osteoporose.

Verminderte Knochendichte.Vermehrter Abbau der Knochensubstanz mit Herabsetzung des Calciumgehalts,führt dabei zu erhöhter Knochenbrüchigkeit und erhöhtem Frakturrisiko. Die Osteoporose tritt am häufigsten im Alter und bei Frauen nach dem Klimakterium auf. Gelenknahe Osteoporose an betroffenen Gelenken bei chronischer Polyarthritis. Rasche Osteoporose-Entwicklung bei Cortisontherapie, dosisabhängig. Deshalb gilt die Regel, dass mit Beginn einer langdauernden Cortisongabe eine Osteoporose-Prophylaxe mit täglichen körperlichen Bewegungsübungen und mit der Einnahme von Calcium und Vitamin D durchgeführt wird.

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Leitet Herunterladen der Datei einMerkblatt lesen (Sekundäre Osteoporose)

OTC ("over the counter"), zu deutsch: "über den Tresen"-Arzneimittel sind grundsätzlich von der Versorgung zulasten der gesetzlichen Krankenkassen ausgeschlossen. Die Verordnung zulasten der GKV ist ausnahmsweise nur dann zulässig, wenn die Arzneimittel bei der Behandlung schwerwiegender Erkrankungen als Therapiestandard gelten, wie z.B. künstliche Tränenflüssigkeit bei Sjögren-Syndrom.

Maß der Beweglichkeit der Brustwirbelsäule

Anfallsartige, wiederkehrende Entzündung von Gelenken und umliegendem Gewebe ohne zerstörende Wirkung. Kein einheitliches Krankheitsbild.

Abklopfen von Körperteilen, z.B. Lunge, durch Beurteulung des Klopfschalls z.B. Rückschluss auf Rippenfellerguss.

Entzündung des Unterhaut-Gewebes mit knotigen Verdickungen und Geschwüren. Unterschiedliche klinische Verläufe, häufig aber Krankheitsbild mit Fieber, Arthralgien, Leistungseinschränkung und deutlichen Entzündungszeichen in den Laborbefunden.

Gewuchteres Gelenkhautgewebe, nach chronischer Entzündung.

Als „Parameter“ bezeichnet man grundsätzlich bestimmte Messwerte. Solche Messwerte können im medizinischen Bereich vor allem Laborwerte darstellten (sogenannte Laborparameter). Solche Laborparameter sind dann z. B. Marker einer Entzündungsreaktion oder einer Organbeteiligung (z. B. an der Niere oder Leber). Messwerte oder Parameter können aber auch im Rahmen anderer technischer Untersuchungen erhoben werden, z. B. die Lungenfunktionsparameter im Rahmen einer Lungenfunktionsprüfung oder bestimmte Messwerte im Rahmen der Sonographie. Zudem gibt es Parameter der körperlichen Funktionen z. B. die als Vitalparameter bezeichneten Messwerte des Blutdruckes, des Pulses oder der Körpertemperatur.

Anwendung physikalischer Reize zur akuten, aber auch vorbeugenden Behandlung von Erkrankungen, insbesondere des Bewegungsapparats mittels Wärme, Kälte, Elektrizität, Wasser, Heilquellen, Bewegung, Gymnastik und/oder Massage.

Krankengymnastik

Behandlung mit Arzneimitteln, die aus Pflanzen oder Pflanzenteilen hergestellt worden sind; wird bis heute breit genutzt ohne dass in der Regel nach heutigen wissenschaftlichen Kriterien belastbare Studiendaten eine Effizienz belegen konnten.

Akute Form der Gichtarthritis mit hochentzündlichem Befall des Großzehengrundgelenks.

Vaskulitis mit generalisierter nekrotischer Entzündung kleiner und mittlerer Arterien und massivem Organbefall. Schweres hochfieberhaftes Krankheitsbild. Neben Gelenkentzündungen sind vor allem auch Darm- und Hautschäden zu erwarten.

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Gelenksentzündung mit Befall von mindestens 4 Gelenken.

Arthrose mit Befall der Fingerendgelenke (Heberden) und der Fingermittelgelenke (Bouchard) und/oder vieler (Poly) anderer Gelenke.

Eine seltene entzündliche Erkrankung des Knorpels, an Nase, Ohren, Bronchien und Gelenken.Überlappungen mit Autoimmun-Erkrankungen sind möglich.Zusätzlich können Augenentzündungen, Hörverlust und Gelenkentzündungen auftreten. Verläuft in der Regel schubartig.

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Eine häufig hochakut beginnende, entzündliche Erkrankung der Schulter-, Arm-, manchmal auch der Becken- und Oberschenkelmuskulatur, die mit heftigen nachts zunehmenden Schmerzen, verbunden ist. Sie tritt bevorzugt bei über 50-jährigen auf und geht mit einer Riesenzellarteriitis z.B. der Schläfenarterie (M.Horton) oder eine Gelenkentzündung (late onsert Rheumatoide Arhtritis (LORA) mit polymyalgiformem Erscheinungsbild) einher. Auffallend sind Funktionseinschränkungen (morgens können die Arme nicht nach oben gestreckt werden) sowie ein stark erhöhtes CRP. Spricht meist sher schnell auf Glucokortikoide an, muss aber lange behandelt werden, da oft Rückfälle (Rezidive) beobachtet werden.

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Autoimmunerkrankung mit Befall der stammnahmen Muskulatur, was zur  Muskelschwäche, bevorzugt der Schulter-, Becken-, Oberarm- und Oberschenkelmuskulatur führt.  Sehr unterschiedliche Krankheitsverläufe, auch mit Beteiligung der Augen-, Speiseröhren- und Herzmuskulatur, Oligoarthritis. Im Labor deutliche Erhöhung des Muskelenzyms CK. Beweisende Untersuchung: Muskelbiopsie und feingewebliche Untersuchung, Kernspintomographie, Elektromyographie (Messung der elektrischen Stromläufe im Muskel).

Eine Positronen-Emissions-Tomografie (PET) ist eine nurklearmedizinische Untersuchung, bei der dem Patienten eine leicht radioaktive Substanz gespritzt wird. Diese Subtanz reichert sich an stoffwechselaktiven Stellen des Körpers an: z.B. in Tumoren oder entzündlichen Geweben. Das PET ist somit eine sehr empfindliche, aber sehr teure Methode, Entzündungsherde im Körper zu finden.

Hormone der Klasse der Eikosanoide. Vermitteln Schmerz, Fieber und Entzündungen, Hemmung durch NSAR.

Medikamente, die die Säurebildung im Magen hemmen. Oft zusammen mit NSAR eingesetzt.

Durch einen nicht vollständig verheilten Knochenbruch kommt es zur Instabilität des Knochens.

Eine Gicht ähnliche Erkrankung, die nicht durch Harnsäurekristalle, sondern durch z.B. Calciumpyrophosphatkristalle ausgelöst wird.

Schuppenflechte

Mon-, Oligo- oder Polyarthritis mit oder ohne Spondyloarthitis ohne positiven Rheumafaktor bei Schuppenflecht. Tritt nicht immer zu gleicher Zeit auf. Typisch ist der Befall aller Gelenke eines Fingers (Strahlbefall: Daktylitits). Wirbelsäule und Sakroiliacalgelenke sind häufig beteiligt. Typische auch Nagelveränderungen an den betroffenen Fingern. Psoriasisarthritis und Psoriasis der Haut muss nicht immer beim selben Patienten auftreten, z.B. Arthritis bei einem Geschwisterteil, Psoriasis (auch ohne Arthritis) bei einem anderen Geschwisterteil, Elternteil, anderen Familienangehörigen.

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Kann ein wichtiger Ansatz zur Schmerzbewältigung und -erkennung bei rheumatischen Erkrankungen sein.

Verödung der Gelenkinnenhaut durch radioaktive Substanzen (Radio-Isotope), die ins Gelenk gespritzt werden. Therapieansatz bei mono- oder oligoarthritisch verlaufenden Gelenkerkrankungen, z.B. rheumatoider Arthritis. Sollte mindestens zweimal an einem Gelenk durchgeführt werden.

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Kälteabhängiges Weiß- oder Blau werden der Finger, mit Schwellung und Schmerzen und nur langsamer Rückbildung in Wärme.

Primär: rein funktionelle Durchblutungsstörung an Händen und Füßen, oft familär gehäuft. Sekundär: Symptom einer anderen Primärerkrankung, z.B. Frühsymptom der systemischen Sklerose oder des systemischen Lupus erythematodes.

z.B. wenige Wochen nach einer Infektion (postinfektiöse) auftretende reaktive Arhtritis nach urogenitalen oder intenstinalen baktieriellen Infektionen: Polyarhtritis, Sakroiliitis, Entzündung der Harnöhre und der Prostata, Bindehautentzündung. Rezidive und chronische Verläufe häufig. Männer bevorzugt (90%). Häufigster Urethritis-Erreger. Chlamydia trachomatis.Bakterien werden sexuell übertragen. Beide Sexualpartner müssen zeitgleich behandelt werden. Häufigste Druchfallerreger, die zu einer reaktiven Arthritis führen: Salmonellen, Shigellen, Campylobakter

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Iritis

Verschwinden der Krankheitszeichen; partielle Remission: teilweises Verschwinden der KRankheitszeichen; komplette Remission: komplettes Verschwinden der Krankheitszeichen.

Die häufigsten rheumatischen Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters sind:

  • Rheumatisches Fieber
  • Hüftschnupfen
  • Reaktive Arthritis
  • Lyme-Arthritis
  • Juvenile idiopathische Arthritis
  • Systemische Juvenile idiopathische Arthritis
  • Frühkindliche Oligoarthritis Typ I
  • Kindliche PolyarthritisChronische Polyarthritis vom Erwachsenentyp
  • Oligoarthritis Typ II
  • Psoriasisarthritis

Aber auch andere Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, wie z.B. die Fibromyalgie und viele weitere Krankheitsbilder können bereits bei Kindern auftreten. Die chronischen Erkrankungsformen schreiten in Schüben voran, der Gesundheitszustand, bzw. der Beweglichkeitsgrad ist also nie konstant.

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Oberbegriff für Erkrankungen, die von den Gelenken, der Wirbelsäule, den Muskeln und den übrigen Weichteilen des Bewegungsapparats ausgehen und meist mit Schmerzen und häufig mit einer Bewegungseinschränkung verbunden sind (WHO).  Leitet Herunterladen der Datei einMerkblatt lesen (Fakten über Rheuma)Leitet Herunterladen der Datei einMerkblatt lesen (Was ist Rheuma?)

Auto-Antikörper gegen körpereigenes Immunglobulin. Gehäuft bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen, vor allem bei der rheumatoiden Arthritis ( ca. 75% der Kranken). Er ist kein sicherer diagnostischer Faktor, da er bei über 60-jährigen Menschen ohne rheumatische Erkrankung auch vermehrt beobachtet wird.

Unter der Haut liegende, nicht schmerzhafte Knoten, die bei rheumatoider Arthritis auftreten in Regionen, die erhöhtem Druck ausgesetzt sind, z.B. an den Streckseiten der Unterarme am Ellenbogen, oder an der Achilles-Sehne.

Hochakute fieberhafte Erkrankung mit Polyarthritis, entzündlicher Beteiligung des Herzens (Myokarditis), weniger des Gehirns und der Haut (Ertythema nodosum), verursacht durch Toxine von A-Streptokokken. Rasche Antibiotika-Behandlung nötig.

Adjektiv, das "wie Rheuma aussehend" meint.

auch: chronische Polyarthritis

Frühsymtome können sein: Morgensteifigkeit über 30 Minuten, Handgelenk-Beugeschmerz, Schmerz/Schwellung der Fingergrund und - mittelgelenke, Kiefergelenkschmerzen, Kraftlosigkeit, Sehnenscheidenentzündung an den Strecksehnen der Hände ohne andere Begründung, Karpaltunnelsyndrom, schmerzlos entstandenes Streckdefizit des Ellenbogens.

Internist mit Schwerpunktbezeichnung Rheumatologie

Arthrose des Daumensattelgelenks; verursacht Schmerzen und Behinderung bei Dreh- und Greifbewegungen des Daumens.

M.Horton. Häufigste Vaskulitisform. Sie betrifft meist einseitig die Schläfenarterie und verursacht Lokalschmerz, spontan und auf Druck und eine tastbare Verhärtung der Arterie. Bei Fortschreiten droht die Erblindung. Wichtiger Befund: starke Erhöhung der Blutsenkung. Die Erkrankung tritt häufig gemeinsam mit der Polymyalgia rheumatica auf.

siehe Polymyalgia Rheumatica.

Der Name stammt von Nachweise von recht großen "Riesenzellen" im entzündeten Gewebe durch den Pathologen.

 »remitting (wiederholt auftretend) seronegative (kein Rheumafaktor nachweisbar) sym-metrica I (symmetrisch auftretend) synovitis (Entzündung der Gelenkinnehaut und Sehnenscheideninnengewebe) with (im Zu-sammenhang mit) pitting (eindrückbaren) oedema« (Gewebewassersucht). Ausgeprägte Ödembildung auf Hand- und Fußrücken, die durch Fingerdruck zur Bildung einer Delle führt mit gleichzeitiger Entzündung der Sehnenscheiden und der Gelenke der Finger bzw. Zehen. Spezifische Laborbefunde fehlen. 

Entzündung des Kreuz-Darmbein-Gelenks, z.B. Erstmanifestation bei Morbus Bechterew.

Synovitis (Gelenkentzündung) Akne (mit Knötchen und Pusteln einhergehende Erkrankung der Haut),  Pustulosis (Eiterherdbildung der Haut) Hyperostosis (Wucherung am Knochen) Osteitis (Knochenentzündung). Es bestehen im Vollbild eine schwere Akne, Pustelbildung an den Handinnenflächen und Fußsohlen, eine ausgeprägte Knochenneubildung besonders im Bereich des Brustbein-Schlüsselbein-Gelenks mit auch dort bestehender Entzündung. 

Chronische Erkrankung mit Granulombildung (Entzündungsknoten mit vielen Granulozyten), in der akuten Form (M.Boeck; Löfgren-Syndrom) auch mit Arthritis (meist symmetrisch an den Sprunggelenken), Lymphknotenschwellungen im Brustkorb und Erythema nodosum. Ursache unbekannt. Krankheitsverlauf meist gutartig mit Spontanbesserung nach mehreren Monaten. Seltener ist ein hochakuter Verlauf mit Fieber, Polyarthritis, Lungeninfiltration oder chronisch mit Manifestationen in vielen Organen.

Messmethode zur Quantifizierung der Speichelproduktion v.a. beim Sjögren-Syndrom

Messmethode zur Quantifizierung der Tränenproduktion v.a. beim Sjögrentest.

Bursitis

Psoriasis

Rötung an Stirn und Wangen mit Auslassung der Region zwischen Nasenflügel und Lippenumschlag, Typisches Hautzeichen beim systemischen Lupus Erythematodes.

Maß zur Bestimmung der Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule

Fixiert überstrecktes proximales Interphalangealgelenk des Daumens, Synonym: Anhalterdaumen.

Deformierter Finger, bei dem das prximale Interphalangealgelnk durchgestreckt ist, das distale dadurch gebeutgt. Mit viel Pahntasie von der Seite gesehen wie ein Schwanenhals.

Tendovaginitis; wird besonders an den Streckseiten der Hände angetroffen und besteht in einer oder mehreren weichen Schwellungen entlang der Sehnenscheiden und sind meist Ausdruck einer im Handgelenk- bzw. Handwurzelbereich befindlichen Arthritis, am häufigsten bei rheumatoider Arthritis. Da auf Dauer ein Sehnenriss droht, ist eine gezielte Behandlung notwendig.

Rheumatoide Arthritis ohne Nachweis des Rheumafaktors.

Rheumatoide Arthritis mit Nachweis des Rheumafaktors.

sh. Öffnet internen Link im aktuellen FensterMischkollagenose

sh. Öffnet internen Link im aktuellen FensterEosinophile Fasziitis

Sicca = lateinisch für trocken. Trockenen Augen: Missemfpinden, als wären Sandkörner in den Augen. Trockener Mund: ein trockenens Brot oder einen Keks kann nicht mit eigenem Speichel so durchfeuchtet werden, dass es problemlos geschluckt werden kann, klebt dann am Gaumen, im Mund.

Kann auch unspezifisch auftreten im Alter, bei Diabetes mellitus, psychischen Leiden, nach Strahlentherapie an Hals und Rachen oder durch Medikamente (Psychopharmaka, Atrpoin, Blutdrucksenker)

Langsam fortschreitende Autoimmunerkrankung mit entzündlichen Veränderungen der Tränen- und Speicheldrüsen, weniger häufig im Magen-Darm- und Bronchialsystem. Führende Symptome: allgemeine Leistungseinschränkung, Trockenheit der Augen und der Mundschleimhaut (Sicca). Primäre Erkrankung, bei der zahlreiche innere Organe beteiligt sein können. Sekundäre Verlaufsformen häufig bei systemischem  Lupus erythematodes, Mischkollagenosen, rheumatoider Arthritis, aber auch bei anderen nichtrheumatologischen Autoimmunerkrankungen.

Frühdiagnose bei Trockenheitssyndrom, wiederholter Schwellung der Ohrspeicheldrüsen durch Nachweis spezifischer Autoantikörper(Anti- SSA und Anti-SSB), durch Sonographie der Ohrspeicheldrüsen und durch Schirmertest oder Saxontest.

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Generalisierte Anutoimmunerkrankung des Bindesgewebes, die zu einer Fibrose bevorzugt im Bereich der Haut (Hände, Füße, Gesicht) auftritt. Verschiedene zirkumskripte und generalisierte Verlaufsformen unter beteiligung innerer Organe (Herz, Lungen, Darm, Speiseröhre). Häufigste Frühsymptome: Raynaud-Syndrom, Arthralgien. Typisch ist die zunehmende Fibrosierung der Haut an Fingern (Nekrosen der Fingerkuppen) und im Gesicht mit Kleinerwerden des Mundes. Wird der Krankheitsgruppe der Kollagnosen zugeordnet.

siehe unter Öffnet internen Link im aktuellen FensterSklerodermie

An der Wirbelsäule dauerhafte seitliche Krümmung, häufig gemeinsam mit Drehung der Achse. Angeboren und erworben.

Ultraschalluntersuchung a. zur Frühdiagnose einer Synovitis an Schulter-, Hüft- und Kniegelenken b. Nachweis von Zysten, Gelenkkörpern.

Verengerung des Spinalkanals, meist in Höhe der Lendenwirbelsäule, vor allem bei Patienten > 50 Jahre. Häufigste Ursachen: degenerative Veränderungen der Wirbelsäule. Beginn der Erkrankung mit Schmerzen in Gesäß, Hüften und in den Beinen beim Gehen, meist beidseitig.

s. Spondyloarthritis

Gruppe von seronegativen entzündlich-rheumatischen Krankheiten, bei denen neben Gelenken auch die Wirbelsäule beteiligt sein kann, mindestens als Sakroiliitis (Entzündung des Darm-Kreuzbeingelenks). Gemeinsam ist diesen Erkrankungen eine familiäre Häufung und eine genetische Disposition, häufig mit Nachweis des HLA B27.

Entzündung im Bereich der Wirbelsäule.

a. bakteriell in einem oder mehreren Wirbelkörpern und der benachbarten Bandscheiben z.B. Tuberkulose, banale Eitererreger (Keimnachweis durch Punktion notwendig).

b. nichtinfektiös: Spondyloarthritis, z.B. Morbus Bechterew oder Psoriasis-Arthritis. Dabei begleitend häufig Sakroiliitis.

Gruppe von seronegativen entzündlich-rheumatischen Krankheiten, bei denen neben Gelenken auch die Wirbelsäule beteiligt sein kann, mindestens als Sakroiliitis (Entzündung des Darm-Kreuzbeingelenks). Gemeinsam ist diesen Erkrankungen eine familäre Häufung und eine genetische Disposition, häufig mit Nachweis des HLA B27, Axial beudetet hier die Wirbelsäule betreffend, nicht die peripheren Gelenke.

Wirbelgleiten, meist im LWS-Bereich.

Dauernde oder vorübergehende Heilung einer Erkrankung ohne Therapie. In der Rheumatologie nach einem entzündlichen Schub der rheumatoiden Arthritis, von Kollagenosen und Vaskulitiden in einzelnen Fällen beobachtet. Es bleibt die Frage, ob sich Rezidive nach längeren Zeitintervallen nicht doch wiederholen, wie die Erfahrung zeigt.

Typischer Anutoantikörper gegen Zellkernbestandteile, v.a. bei Sjögren-Syndrom.

Typischer Autoantikörper gegen Zellkernbestandteile, v.a. bei Sjögren-Syndrom.

sh. Öffnet internen Link im aktuellen FensterMorbus Still

Komplexes regionales Schmerzsyndrom. Hierbei kommt es zu Gewebeumwandlungen (Dystrophie) und/oder Gewebeabbau (Atrophie) an Armen oder Beinen, oft nach einer Verletzung einer Operation.

Operative Entfernung der Gelenkinnenhaut, z.B. bei rheumatoider Arthritis, um ein Fortschreiten der Entzündung und die Zerstörung des Gelenks zu vermeiden.

Gelenkflüssigkeit, die von der Gelenkinnenhaut (Synovialis) gebildet wird. Kann bei Gelenkentzündungen für Laboruntersuchungen genutzt werden.

s. Radiosynoviorthese

betrifft ca. 10% der Kinder mit JIA. Wird begleitet durch Fieber und bringt Organbeteiligungen mit sich, z.B. Vergrößerung von Leber und Milz, Herzbeutelentzündungen, Entzündungen des Rippenfells oder Bauchfells.

sh. Öffnet internen Link im aktuellen FensterLupus Erythematodes

Radiologische Untersuchug der Nuklearmedizin, bei der nach Gabe eines Radioisotops entzündliche Gelenkveränderungen dargestellt werden können. Wichtig vor allem für die Suche von Entzündungsherden an schwer zugänglichen Stellen.

Riesenzell-Arteriitis des Aortenbogens und der großen Seitenäste bei bis zu 40-j. Patienten, meist Frauen. Es besteht eine entzündliche Gefäßerkrankung der großen Gefäße, die Kopf und Arme versorgen. Sie kann zu Gefäßverschlüssen führen. Die Erkrankung gehört zu den Vaskulitiden.

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Druckschmerzhafte Stellen am Körper, v.a. bei der Fibromyalgie an den Sehenansatzstellen

Sehnenansatzentzündung an der Außenkante des distalen, also vom Körperstamm entfernt liegenden Ende des Oberarmknochens.

Ergotherapeutisch: Erotherapie trainiert arbeitstechnische Prozesse, oft unter Zuhilfenahme arbeitserleichternder Instrumente

Konservativ orthopädisch: Nicht operative Behandlung durch den Orthopäden

Medikamentös: Durch Medikamente vermittelte Therapie

Operativ: Durch Operation versuchte Heilung

Psychologisch: Durch einen Psychologen vermittelte Behandlung

Thermotherapie: Durch Hitzeanwendung versuchte Besserung

Impfstoffe, die aus abgetöteten Virusteilen und Bakterienteilen bestehen. Ist heute die Mehrheit der Impfstoffe.

s.Sicca-Symptomatik

Im Immunsystem zentraler Übertragungsfaktor der Immunreaktionen mit Einwirkung auf viele beteiligte Zellen (Granulozyten, Leberzellen, Endothelzellen, Fett- und Muskelzellen). TNF (alpha) hat eine zentrale Bedeutung in der immunologischen Entzündungsreaktion.

Zur Ella (Ulna) weisende Abweiung der Finger. Kommt bei der Rheumatioden Arthritis vor, wenn die Therapie nicht gut greift und die Gelenke langsam zerstört werden. Heute selten.

Entzündung der Ader- und der Regenbogenhaut der Augen

Eine Krankheitsgruppe nicht infektiös bedingter Entzündungen von Blutgefäßen. Grundlage der Erkrankungen sind massive Überreaktionen des Immunsystems, die sich durch spezifische Antikörper (z.B. c- oder p- ANCA), durch Immunkomplexe oder durch Gewebeuntersuchungen nachweisen lassen. Da rheumatische Beschwerden häufig begleitend vorkommen, werden die Erkrankungen dem rheumatischen Formenkreis zugeordnet.

Primäre Vaskulitiden sind eigenständige Erkrankungen, die bezüglich der Beschwerde- und des Krankheitsbilds sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können und erhebliche Überlappungen der Krankheitsbilder aufweisen ( z.B. GPA (Morbus Wegener), EGPA (Churg-Strauss-Syndrom), Riesenzellarteriitis, Polymyalgia rheumatica, kutane leukozytoklastische Vaskulitis). Daneben gibt es sekundäre Formen, bei denen vaskulitische Symptome begleitend neben einer anderen Grunderkrankung auftreten (z.B. bei systemischer Lupus erythematodes oder bei rheumatoider Arthritis).

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Psychologische Behandlungsform

VAS; grobes Maß zur Bestimmung der Krankheitsaktivität durch Arzt oder Patient

Für Knochenstabilität wichtiges Vitamin

Durch Wärmeanwendung vermittelte Behandlung

s.Granulomatose mit Polyangiitis; Vaskulitiden

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMorbus Wegener

- Fibromyalgie. Eine Krankheitsgruppe nicht entzündlich bedingter Schmerzsymptome der Muskel und Sehen Die Fibromyaglie gehört zum psychosomatischen Formenkreis. Typisch ist die starke Druckschmerzhaftigkeit vieler Sehenansätze (tender point).

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Öffnet internen Link im aktuellen FensterMorbus Whipple

Mundtrockenheit. S. Sicca; Kollagenosen; Sjögren-Syndrom

Verursachen Darminfekte, die nur wenige Tage bestehen, aber auch in Form schwerer Durchfälle oder mit ausgeprägten Bauchschmerzen (Pseudoappendizitis) einhergehen können. Nach 1-4 Wochen kann eine Arthritis mit schmerzhaften Gelenkschwellungen, mehr an den Beinen und den Sakroiliakalgelenken auftreten.

Oberbegriff für zahlreiche Eiweißkörper, die als Immunhormone für die Immunreaktion verantwortlich sind: Interleukine, Interferone, Wachstumsfaktoren, chemotaktische Moleküle.