



Unsere Gemeinschaft
„Was uns verbindet? Der Spaß am gemeinsamen Tun! Wir sind eine lebendige Gemeinschaft aus unterschiedlichsten Menschen, die sich auf Augenhöhe begegnen. Bei uns wird Engagement großgeschrieben, aber der Spaß kommt nie zu kurz.“
Gemeinsam stark beim 29. Bruchsaler Hoffnungslauf!
Am Samstag, den 9. Mai 2026, verwandelte sich die Bruchsaler Innenstadt und der Schlossgarten erneut in eine große Bühne für Solidarität. Unter dem Motto "#laufendhelfen - Chancen für junge Menschen fördern" beteiligte sich das Team der Rheuma-Liga Arbeitsgemeinschaft Bruchsal/Weingarten mit 10 engagierten Personen am 29. Caritas Hoffnungslauf.
Der neue Startpunkt im Schlossgarten Bruchsal bot eine beeindruckende Kulisse für den Start um 15:30 Uhr. Bei bester Laufstimmung ging unser Team an den Start, um gemeinsam Kilometer für soziale Projekte im nördlichen Landkreis Karlsruhe zu sammeln. Die Strecke führte dieses Jahr über den Marktplatz und den Kübelmarkt, wobei die Atmosphäre durch die zahlreichen Zuschauer entlang des Kurses hervorragend war.
Gemeinsam wurde das Ziel verfolgt, so viele Runden wie möglich zu absolvieren. Im Vordergrund stand jedoch nicht die Geschwindigkeit, sondern der Spaß an der Bewegung und das Gemeinschaftsgefühl. Mit einer starken Teamleistung konnten insgesamt 24 Runden zurückgelegt werden. Dies entspricht einer Gesamtstrecke von ca. 60 Kilometern. Wir empfanden dabei das gute Gefühl, dass Bewegung in der Gemeinschaft nicht nur der eigenen Gesundheit guttut, sondern auch viel Gutes bewirken kann.
Wir freuen uns schon auf den Hoffnungslauf 2027 und hoffen, dann noch mehr Mitstreiter im Team Rheuma-Liga begrüßen zu dürfen!










Von unserer Kräuterexpertin Iris Motschilnig erhielten wir an diesem sonnigen Vormittag auf dem Michaelsberg wieder viele Informationen über unsere Wildkräuter. Wir erfuhren, wie viele Pflanzen unseren Speiseplan bereichern können, wie z. B. Gänseblümchen, Vogelmiere, Gundermann und Löwenzahn.
Hilfe bei einem Insektenstich bietet uns der Spitzwegerich, indem wir ein paar Blätter in der Hand verreiben und den Saft auf die Haut tröpfeln lassen.
Iris stellte uns als wichtigste Pflanze bei Rheuma die Brennnessel vor. Sie gilt als besonders gesund wegen ihres außergewöhnlichen Nährstoffreichtums und hilft bei allen Arten rheumatischer Erkrankung. Auch die pulverisierte Wurzel kann man bei verschiedenen Beschwerden wie z. B. Blase oder Beckenboden einnehmen.
Interessant ist auch der Giersch, der für viele Gartenliebhaber nur ein unbeliebtes Unkraut ist. Dabei sollte er lieber gegessen, als gejätet werden.
Ein Highlight war zum Abschluss die Verkostung der verschiedenen, vorbereiteten Smoothies.

Unser diesjähriger Sommerausflug führte uns zur größten Freilichtbühne Deutschlands in Ötigheim bei Rastatt. Wir erlebten höchsten Theatergenuss unter freiem Himmel bei dem Stück „Don Camillo und Peppone“. Vor einer prächtigen Naturkulisse konnten wir die Veranstaltung auf überdachten Sitzplätzen verfolgen. Beeindruckend war die große Zahl der Mitwirkenden aus allen Altersklassen, die spielend, singend oder tanzend ihren großen Beitrag zu einer gelungenen Aufführung leisteten.
Fast jeder kennt die Komödie um den Kommunisten Peppone und dem streitbaren Priester Don Camillo, die sich einen erbitterten Glaubenskampf liefern. Dabei spielt ein Fußballspiel und eine antikapitalistische Demonstration, die zur Prozession wird und auch eine Liebesgeschichte eine Rolle. Letztendlich verfolgen beide das gleiche Ziel: Das Dorf und seine Bewohner glücklich zu machen.
So mancher Gag in diesem Stück hat auch durchaus einen Bezug zur Gegenwart.
Wir verbrachten einen sehr vergnüglichen Nachmittag im Freilichttheater und ließen anschließend den Tag in geselliger, gut gelaunter Runde in einem griechischen Restaurant ausklingen.
Bericht Pia Demel
Vor der Kapelle auf dem Michaelsberg trafen wir uns mit der Kräuterexpertin Iris Motschilnig, die uns auf eine interessante und unterhaltsame Art in die Welt der heimischen Kräuter einführte. Wir waren gespannt, welche Kräfte in den Wildkräutern stecken und wie man diese nutzen kann.
Auf dieser Wanderung haben wir durch Sehen, Fühlen, Schmecken und Riechen viele einzelne Kräuter kennen gelernt. Angefangen vom gelben Steinklee, der heilsam bei Venenleiden ist, über den heimischen Oregano, den Dost, weiter zum Johanniskraut, das gut für das Nervensystem ist, bis hin zu Scharfgarbe, dem Beifuß, der Wilden Karde und vielem mehr.
Besonders hervorgehoben wurde von Iris auch die Brennnessel als wichtigste Pflanze bei Rheuma und Arthrose. Sie gilt als besonders gesund wegen ihres außergewöhnlichen Nährstoffreichtums, wirkt entzündungshemmend, stoffwechselfördernd und harntreibend.
Ausgesprochen schmackhaft war der anschließende Imbiss, den Iris in Form von leckerer Kräuterbutter und frischem Brot für uns vorbereitet hatte.
Inspiriert durch die frische Kost und auch hoch motiviert durch die vielen Informationen stellten wir mit unseren gesammelten Kräutern jeder für sich eine eigene Tinktur her.
Nun heißt es erstmal 3 Wochen Geduld, bevor wir unsere Tinktur filtern, in die Tropfenfläschchen umfüllen und einnehmen können.
Herzlichen Dank für die tolle Kräuterwanderung!
Bericht Pia Demel
Bei dem jährlich stattfindenden Benefizlauf laufen, walken und spazieren Menschen aller Alters- und Leistungsklassen, um Spenden für Menschen in unserem Verbandsgebiet zu sammeln. Mit dem Erlös aus Startgeldern und Spenden sowie den Einnahmen durch Sponsoring oder Hoffnungsstifter*innen sowie durch den Schulpreis werden soziale Projekte des Caritasverbandes Bruchsal finanziert. In diesem Jahr widmen wir den Lauf unter dem Motto "#laufendhelfen - Chancen für junge Menschen fördern" Kindern und Jugendlichen.
Unser Team hat mitgewirkt am 26. Bruchsaler Hoffnungslauf am 06.05.2023 und am 27. Bruchsaler Hoffnungslauf am 04.05.2024.
Im September 2023, bei schönstem Wetter, fuhren wir mit der Zahnradbahn in Durlach auf den Turmberg. Oben angekommen bewunderten wir den herrlichen Ausblick auf die Stadt.
Nach einem kleinen Spaziergang im angrenzenden Wald, bei dem Michael allerlei lustige und interessante Anekdoten vortrug, ließen wir uns im Schützenhaus ein leckeres Mittagessen schmecken. Gestärkt und bester Laune traten wir im Anschluss den Rückweg an. Es war ein schöner Ausflug, der uns viel Spaßt gemacht hat und unsere Gemeinschaft stärkte.
An einem sonnigen Septembersonntag fuhr unser Team mit der Bahn über den Rhein nach Germersheim. Dort besuchten wir zunächst im Weißenburger Tor eine Ausstellung mit einem kurzen Film zur Festungsgeschichte, was uns auf den Besuch der Festungsstadt Germersheim einstimmte.
Nach dem Mittagessen wartete eine ganz besondere Stadtführung auf uns: eine Kutschfahrt durch die Festungsstadt. Mit an Bord war ein besonderer Gästeführer, der sich als ein echtes Germersheimer/Pfälzer Original erwies. Dieser vermittelte uns mit seinen 86 Jahren allerlei Wissenswertes durch lustige und interessante Anekdoten. So erfuhren wir, dass die Festung eine königlich-bayerische Festung, erbaut von 1834 bis 1861, nie angegriffen wurde. Bei einem kurzen Stopp durften wir einen Teil der Festung, die Fronte Beckers besichtigen, in der unser Gästeführer früher als Kind sowohl gespielt als auch während des Krieges Schutz gesucht hat. Besonders beeindruckt hat uns der Wehrgraben mit seinen hufeisenförmig angelegten Gebäuden. In dieser historischen Location finden regelmäßig Konzerte von Rock bis Klassik statt.
Zum Abschluss führte uns sein Tipp zum Elefanten, einem besonders originellen Café, bevor es zurück nach Bruchsal ging.
Bericht von Pia Demel




Am Samstag, den 09.07.2022 trafen wir uns auf dem Michaelsberg in Bruchsal zu einem Kräuterspaziergang. Iris unsere „Kräuterfrau“ (heilpflanzenliebe.de) führte uns in die Welt der heimischen Kräuter ein. Was für manche wie Unkraut aussah entpuppte sich als wahres Allround-Talent der Heilkräuter. Iris erklärte liebevoll jede einzelne Pflanze und ihre Wirkungsweise. So waren wir doch sehr erstaunt, über die Vielfalt der Pflanzen Welt und der Kraft der Natur direkt vor unserer Haustür.
Nach einem gemeinsamen Spaziergang und sammeln von verschiedenen Pflanzen, hatten wir die Möglichkeit, selbst seine Tinktur herzustellen. Nun heißt es Geduld, die Tinktur muss jetzt noch 3 Wochen ruhen und dann ist sie zum Einsatz bereit.
Ein gelungener Workshop für Menschen, die sich mit Heilpflanzen beschäftigen möchten. Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung, welche einstimmig von den Teilnehmern beschlossen wurden.
Einen großen Dank gilt unserer „Kräuterfrau“ Iris für den Einsatz und die leckere Kräuterbutter.
Bericht von Pia Demel