Ausflug mit kulturellem Touch

Wir starteten unseren Herbstausflug nach Wiblingen und besuchten das 1093 gegründete barocke Benediktinerkloster, leider war es innen nicht zu besichtigen.

Mehr zu entdecken gab es in der mittelalterliche Stadt Ulm. Wir bestaunten historische Bauten, den Marktplatz mit dem Ulmer Münster und die morderne gläserne Zentralbibliothek in Pyramidenform. Interessante Details zur Ulmer Geschichte vermittelte uns eine Stadtführung. Sie führte uns zum Ulmer Fischerviertel, an der Mündung der malerischen Blau gelegen. Hier lebten einst Fischer, Gerber oder Müller, die für ihre Arbeit das Wasser der Blau dringend brauchten. Im Altstadtrevier spiegelten Fachwerkromantik, Brücken, Stege sowie alte Gässchen den Hauch längst vergangener Zeiten wider.

Besonders sehenswert empfanden wir das im 14. Jahrhundert entstandene und sogenannte "schiefste Haus der Welt" am Fuße der Staufermauer über der Blau. Im 17. Jahrhundert wurde das Haus saniert und seit rund 20 Jahren befindet sich darin ein Luxushotel.

Ein Blickfang war das 1417 erstmals erwähnte Ulmer Rathaus mit seiner schönen Fassade aus der Frührenaissance, den Malereien, den Fresken und der reich verzierten astronomischen Uhr aus dem 16. Jahrhundert. Zum Ende der  Stadtführung war unser Ziel das Ulmer Münster, eine von den Ulmer Bürgern finanzierte Jahrhunderte alte gotische Kirche. Im Inneren finden sich Kunstschätze aus dem 15. Jahrhundert. Der Bau wurde 1543 aus Geldmangel eingestellt und erst 513 Jahre! nach Beginn der Bauarbeiten fertiggestellt. Zum Tagesabschluss besuchten wir die gerade stattfindende Ulmer Kulturnacht. Mit rund 120 Veranstaltungen zählt sie alljährlich zu den beliebtesten Angeboten im Kulturjahr. Künstlerinnen und Künstler präsentierten sich an Schauplätzen wie Theater, Clubs, Cafés und Kneipen. Bei einer Mischung aus Musik, Kunst und Poesie genossen wir die kulturelle Vielfalt. Am nächsten Tag war Blaubeuren unser Ziel, wo wir die Blautopfhöhle und das Kloster Blaubeuren besuchten. Die 1980 entdeckte Blautopfhöhle hat eine Länge von ca. 13 km und wird ca. 42 m tief. Bei klarem Wasser konnten wir den unter dem Wasserspiegel liegenden Eingang zur Höhle erkennen. Das Kloster Blaubeuren ist ein um 1085 gegründetes Kloster des Benediktinerordens in Nähe des Blautopfs. Es wurde von 1466 - 1501 weitgehend erbaut.  Ein Rundgang und Schautafeln vermittelten uns einen Eindruck vom klösterlichen Leben.

Die Universitätsstadt Tübingen war auch einen Besuch wert. Im Stadtkern konzentrierte Geschäfte sorgen für beste Einkaufsmöglichkeiten. 10.000 Angestellte sind an der Universität und ihrem Klinikum als die größten Arbeitgeber beschäftigt. Viele Unternehmen aus den Breichen Maschinenbau, Medizintechnik und der Textilbranche haben sich angesiedelt.

Der Stadtrundgang begann in der Fußgängerzone und führte uns in das mittelalterliche Centrum.

Kleine Gässchen mit Cafés, Restaurants und Geschäften laden zur Entdeckungsreise ein.

Das bunte Treiben auf dem Marktplatz mit Darbietungen von Kleinkünstlern war sehr kurzweilig.

Nach tollen Eindrücken machten wir uns wieder auf die Heimreise.

Udo Schmitz

Mitgliederausflug 2019

Kurzweil und neue Eindrücke

Der diesjährige Mitgliederausflug unserer Arbeitsgemeinschaft bot wieder einen kurzweiligen Tag voller neuer Eindrücke. Um 8.00 Uhr ging es bei trübem Wetter im bequemen Reisebus nach Offenburg zum Zentrallager der EDEKA-Südwest.

Bei einem Imbiss und einer interessanten Videopräsentation über EDEKA, folgte eine Führung durch das beeindruckende Zentrallager. Vom Wareneingang bis zur Auslieferung wurden alle Stationen vor- gestellt und es war beeindruckend zu sehen, welchen logistischen Aufwand es bedarf, täglich Auswahl und Frische zu bieten.

Nach dem Besuch im Zentrallager zeigte sich die Sonne und es wartete ein leckeres Mittagessen im Friesenheimer Landgasthof, welches man sich gut gelaunt schmecken lies.

Gestärkt ging es dann weiter ins sonnig schöne Städtchen Gengenbach. Zunächst wurde die Klosterbäckerei in der bereits 1485 erwähnten Klostermühle besucht. Dort konnte man herrlich duftende, in Schamott-Öfen mit Holzfeuerung gebackene Brot- und Brötchenspezialitäten einkaufen und so eine kulinarische Erinnerung mit nach Hause nehmen. Bei einem Rundgang durch die historische Altstadt spürte man förmlich die Harmonie der Fachwerkhäuser in Verbindung mit Türmen, engen Winkeln und Gassen.

Das 1784 vollendete Rathaus, welches zur Adventszeit sich in den weltgrößten Adventskalender verwandelt, aber auch Röhrbrunnen, Kinzigtorturm, Narrenbrunnen und Kräutergarten waren ebenfalls einen Besuch wert. Besonders erwähnt sei die Engelsgasse, in der das Spiel von Licht und Schatten eine Atmosphäre erzeugt, in der Geschichten leben können.

Den endspanenden Abschluss der Tagesfahrt bildete der Besuch eines der netten Kaffees. Um 17.00 Uhr war leider schon wieder die Rückreise nach Hause angesagt. Ein schöner Tag ging zu Ende. Alle Teilnehmer freuen sich schon auf den nächsten Ausflug.

Udo Schmitz

Gemeinschaftsveranstaltung mit Storch&Beller

Hilfsmittel perfekt präsentiert

Bei einer gemeinsamen Veranstaltung der Rheuma-Liga Arbeitsgemeinschaft Ettlingen und dem Sanitätshaus Storch&Beller wurden im Franz-Kast-Haus Hilfsmittel für einen sicheren Alltag im Haushalt präsentiert.
Für viele Rheumakranke ein interessantes Thema, da gerade im Haushalt Hilfsmittel für verschiedene Tätigkeiten wie Essen und Trinken, Körperpflege oder das Anziehen von Kleidungsstücken willkommen sind.

Herr Kunz vom Sanitätshaus Storch&Beller hatte eine Auswahl an Hilfsmitteln mitgebracht, die er sachkundig und in verständlicher Weise vorführte.

Die Teilnehmer konnten Strumpfanzieher, spezielle Messer und Gabeln, Gehhilfen, Duschhocker, Keilkissen zur Entlastung der Wirbelsäule für den Schreibtischstuhl und vieles mehr auch selbst einmal ausprobieren.

Dazu gabs Informationen welche Hilfsmittel mit Hilfsmittelnummer über die Krankenkasse abgerechnet werden können oder bei welchen Hilfsmitteln die Kosten selbst zu tragen sind.

Am Ende der Veranstaltung fühlten sich die Teilnehmer bestens informiert und mit Applaus sowie
einem kleinen Präsent bedankte sich Herr Schmitz vom Sprecherrat der Arbeitsgemeinschaft bei Herrn Kunz.